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Kartendruck ist nicht gleich Kartendruck

Kartendrucker arbeiten mit verschiedenen Druckverfahren. Je nach den gegebenen Voraussetzungen sollte man sich im Vorfeld über die ideale Drucktechnologie informieren.
(PM) Wetzlar, 26.10.2011 - Für die Bedruckung von Plastikkarten, Chipkarten oder RFID Transponderkarten gibt es mehrere Möglichkeiten. Entscheidet man sich nicht für die Produktion durch einen Dienstleister, der die Karten nach den individuellen Vorstellungen bedruckt sowie nach Wunsch personalisiert und ggf. kodiert, kann man sich ein eigenes Kartendrucksystem zulegen. Hiermit kann man jederzeit flexibel seine eigenen Plastikkarten bedrucken.

Plastikkartendrucker sind als Desktopgeräte mit unterschiedlichsten Leistungsmerkmalen und Features erhältlich, ganz nach den gestellten Anforderungen an den Kartendruck. Neben der grundsätzlichen Unterteilung in einseitig und beidseitig druckende Geräte, wobei letztere über eine automatische Kartenwendestation verfügen, lassen sich Kartendrucker auch nach ihren Druckverfahren unterscheiden. Die gängigsten und somit günstigeren Druckermodelle bedrucken Karten im Thermosublimationsverfahren. Bei dieser Druckart werden die Karte und die Farbzone des Farbbands am Druckkopf vorbeigeführt und die Farbe durch Hitze direkt auf die Karte aufgedampft. Bei mehrfarbigem Druck wird dieser Vorgang für jede der vier Farbzonen Y (Yellow) M (Magenta) C (Cyan) und K (Schwarz) wiederholt und jede der Grundfarben nacheinander aufgebracht. Die meisten Farbbänder bringen nach dem Druck ein schützendes Overlay auf, um den Druck vor mechanischem Abrieb und UV-Licht zu schützen. Diese Druckart ist die am häufigsten eingesetzte, stößt jedoch bei Chipkarten oder RFID Karten an ihre Grenzen, da die direkte Druckart an unebenen Kartenstellen zu stellenweisem Druckausfall führen kann. Des Weiteren bleibt beim Kartendruck im Thermosublimationsverfahren ein kleiner unbedruckter Rand auf der Karte. Je nach Kartenlayout und Qualitätsanspruch kann dies störend sein.

Für Kartendruck auf Chip- oder RFID Karten, sowie beim Wunsch nach randlosem Kartendruck oder möglichst hoher Druckqualität, sollte man auf einen Plastikkartendrucker mit Retransfertechnologie zurückgreifen. Bei diesem Druckverfahren wird das Druckbild zunächst spiegelverkehrt auf einen Trägerfilm aufgebracht und dieser anschließend auf die Karte appliziert. Der Vorteil des Retransferverfahrens liegt im randlosen, qualitativ hochwertigen Kartendruck auch auf unebenen Kartenoberflächen wie bei Chip- oder RFID Karten. Außerdem ist der auf die Karte aufgebrachte Druckfilm dicker als das Overlay, welches im Thermosublimationsdruck aufgebracht wird. Somit ist der Druck noch besser vor Abnutzung geschützt und das Druckbild ist sichtbar brillanter.
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