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Interview, 25.03.2010
Karrierefaktor „Attraktivität“
Gutes Aussehen fördert die Karriere
Ein Interview mit Dr. Darius Alamouti
Wer gut aussieht, bekommt den besseren Job, verdient mehr Geld, macht die steilere Karriere. Nur ein Klischee? „Nein“, meint Dr. med. Darius Alamouti, Facharzt für Ästhetische Chirurgie, Autor und Berater.

Herr Alamouti, fördert gutes Aussehen die Karriere?

Dr. Darius Alamouti: Ganz eindeutig! Studien belegen dies eindrucksvoll. Wer gut aussieht, verdient selbst bei gleicher Qualifikation mehr als durchschnittlich attraktive Kollegen. Interessanterweise ist das Äußere für Männer noch entscheidender als für Frauen. Auch Übergewichtige bekommen weniger Geld als Schlanke. Attraktive Menschen sind zudem tatsächlich produktiver und erfolgreicher.

Wie lässt sich das erklären?


Alamouti: Das ist im Grunde einfach: Studien, wie etwa eine Langzeitstudie der Hamburger Wissenschaftlerin Sonja Bischoff,  belegen, dass körperlich attraktive Menschen von ihren Mitmenschen hinsichtlich ihrer Persönlichkeitseigenschaften positiver beurteilt werden. Sie gelten als freundlicher, aufgeschlossener und glücklicher als die weniger attraktiven. Ausbildung, Fleiß und Beziehungen bestimmen den Erfolg natürlich ebenfalls. Ein schlechtes Aussehen ist jedoch ein großer Nachteil, den es erst einmal wettzumachen gilt. So ergab eine Umfrage der New Yorker Universität Syracuse unter 1.300 Personalmanagern, dass 93 Prozent der Personalchefs der Ansicht sind, dass schöne Menschen schneller einen Job finden. Der Faktor Attraktivität selbst hat über die Jahre hinweg Karriere gemacht. Stuften 1986 noch rund fünf Prozent der Personalchefs die äußere Erscheinung als wichtig ein, so waren es 1991 bereits 14 Prozent, 1998 schon 22 Prozent – und beim letzten Messzeitpunkt der Langzeitstudie maßen die Befragten dem Faktor Schönheit sogar erstmals größere Bedeutung bei als persönlichen Kontakten oder Seilschaften.

Schönheit ist also eine starke soziale Macht.


Alamouti: Ja, Attraktivität, körperliche Leistungsfähigkeit und Dynamik belohnt unsere heutige Gesellschaft durch ein äußerst positives Feedback. Das Motto ‘Erfolg ist sexy’ lässt sich angesichts dieser Entwicklungen auch umkehren: ‘Sexy sein sorgt für Erfolg’ - bei Frauen wie bei Männern.

Leider ist aber nicht jeder ein geborener Adonis bzw. ein geborenes Mannequin. Was also tun?

Alamouti: Es gibt keinen Grund zu verzagen und mit dem Schicksal zu hadern. Jeder hat es selbst in der Hand aus seinem jeweiligen Typus das Optimum herauszuholen. Außerdem lässt sich durch Charakter, Intelligenz, Humor, Empathie und ein gewinnendes Auftreten mit der Zeit ein weniger attraktives Äußeres durchaus kompensieren. Die berühmten „inneren“ Werte zählen, wie Studie belegen, schließlich auch. Ganz unabhängig davon, dass allein mit Schönheit bzw. ohne Fachwissen, Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit und Überzeugungskraft beruflich nichts gewonnen ist. Denn letztlich zählt für Arbeitgeber in der Regel, was ein Mitarbeiter leistet und dem Unternehmen bringt, nicht wie er aussieht, auch wenn ein attraktives Äußeres von Vorteil ist.

Wie kann man/frau sich optisch besser in Szene setzen?

Alamouti: Da gibt es viele Möglichkeiten. In Stresssituationen etwa schwitzen etliche Menschen sehr stark. Doch Schweiß und Geruch kommen bei anderen nicht gut an. Mit Hilfe einer ultrathermischen Behandlung etwa, die ich entwickelt und erprobt habe, lässt sich dieses Problem sehr effizient, dauerhaft und auch kostengünstig lösen. Oder nehmen Sie Haare, Haut und Zähne. Sehr häufig sind diese ungepflegt. Das beeinträchtigt natürlich erheblich die Erfolgschancen im täglichen Kontakt mit Menschen und erst recht im Beruf. Mit wenig Aufwand, etwa einer gezielten Hautbehandlung oder Zahnästhetik, lässt sich auch das ändern. Der Erfolg stellt sich dann fast zwangsläufig ein.

Muss man zu einer Behandlung, oder kann man auch präventiv tätig sein?


Alamouti: Jeder kann selbst viel für eine bessere Optik tun. Statt sich etwa Fett absaugen zu lassen, kann man durch ein Bewegungs- und Ernährungsprogramm selbst die Pfunde purzeln lassen. Oder nehmen Sie die Gesichtsfalten. Durch Entspannungsübungen, können diese Falten wieder dauerhaft geglättet werden. Auch ohne Botox. Allerdings ist in beiden Fällen Disziplin erforderlich. Und diese Disziplin liegt nicht jedem.

Viele Menschen lehnen eine Schönheitsbehandlung aber rundum ab.


Alamouti: Das stimmt und ist auch okay. Ich stelle immer wieder fest, dass vor allem sehr aktive, selbstbewusste Menschen zu mir kommen, Menschen, die erfolgreich und auch begehrenswert sein wollen. Einige sind anfangs zögerlich. Wenn sie sich jedoch dabei ertappen, dass sie mögliche „Schwachstellen“ mit Make-up oder entsprechende Kleidung tarnen oder Situationen meiden, in denen Sie den Blicken anderer ausgesetzt sind, etwa beim Schwimmen, wird manchem bewusst, dass das gewisse Etwas nicht nur innere Harmonie erfordert, sondern ebenso äußeren Esprit und ein gutes Aussehen!

Was lässt sich gegen die Spuren des Alters unternehmen?

Alamouti: Der Alterungsprozess etwa der Haut lässt sich nicht allein mit Cremes oder Makeup aufhalten. Denn je älter wir Menschen werden, desto eher „schwächeln“ vor allem jene Substanzen, die der Haut Elastizität verleihen - Elastin und Kollagen. Kleine Eingriffe können dann wieder für mehr Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit sorgen. Manche sind bereits sehr viel glücklicher, etwa weil eine Korrektur ihrer Schlupflider sie wieder frischer aussehen lässt. Auf diese Weise kann man unabhängig vom Alter sehr gut aussehen.

Ist die aktuell boomende Schönheitschirurgie ein Phänomen unseres Jahrhunderts?

Alamouti: Keineswegs! Die Ursprünge der ästhetischen Medizin reichen zurück bis zu den Anfängen der Medizin. Bereits vor mehr als 3.000 Jahren nahmen die alten Ägypter rekonstruktive Eingriffe am Gesicht vor. Ihren Siegeszug in Europa beginnt die ästhetische Medizin während der Renaissance. Im 19. Jahrhundert dominierten vor allem Eingriffe wie Nasen-, Augenlid- und Wangenplastiken die wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Mit der Zeit wurden die ästhetischen Ansprüche immer höher und ein bis heute anhaltender Prozess der Verbesserung der einzelnen Methoden begann.

Nehmen wir an, ein Trainer, Verkäufer, Berater oder Manager, dessen Erfolg sehr stark von seiner Außenwirkung abhängt, leidet unter einem altersbedingten Schönheitsmakel, wie beispielsweise Schlupflidern, extremen Stirnfallen oder Krähenfüßen, und möchte dieses operativ entschärfen lassen? Was sollte dieser bei der Arztauswahl beachten?


Alamouti: Zunächst sollte man sich nach der Facharztausbildung des Mediziners erkundigen, dann wie oft der Arzt den Eingriff schon durchgeführt hat, ob es „Vorher-Nachher"-Aufnahmen gibt, die den Erfolg des Eingriffs belegen. Der Arzt sollte auch darüber informieren, welche Risiken es gibt, ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgt, worauf vor und nach der Behandlung besonders geachtet werden sollte. Letztlich sollte man als Patient das Gefühl haben, dass man dem Arzt voll und ganz vertrauen kann.

ZUM AUTOR
Über Dr. med. Darius Alamouti
Haranni-Clinic
Dr. med. Darius Alamouti vertiefte nach seinem Medizinstudium mit der fachärztlichen Ausrichtung Dermatologie und Venerologie seine Fähigkeiten der operativen Dermatologie und ästhetischen Medizin bei renommierten Ärzten im In und ...
Haranni-Clinic
Schulstraße 30
44623 Herne

+49-2323-9468110
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