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News, 17.03.2009
Karriere
Mit Mitte Dreißig ist noch lang nicht Schluss
Drei Viertel aller Fach- und Führungskräfte sind der Meinung: Karriere macht man nicht im Schnellflug. Demnach braucht es, um den Höhepunkt der eigenen Karriere zu erreichen, unter anderem viel Berufserfahrung und von daher Zeit.
Nach Auffassung der meisten deutschen Fach- und Führungskräfte ist Berufserfahrung ein zentraler Schlüssel, um beruflich aufzusteigen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Online-Stellenportal StepStone und das Jobnetzwerk expertia unter 2.517 Fach- und Führungskräften durchgeführt haben. Demnach geht mehr als jeder dritte Fach- und Führungskraft in Deutschland davon aus, dass ihre Karriere erst im Alter zwischen 40 und 50 Jahren ihren Höhepunkt erreicht. Weitere 44 Prozent erwarten diesen dagegen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Dass sich der Höhepunkt der eigenen beruflichen Entwicklung schon vor dem 30. Lebensjahr einstellt, erwartet lediglich ein Fünftel der Befragten (21%).


„Die Generation 45Plus ist von unschätzbaren Wert für den Arbeitsmarkt in Deutschland – Tendenz steigend. Berufserfahrung und Entscheidungskompetenz sind klassische Merkmale von Arbeitnehmern in diesem Alter“, so sagt Frank Hensgens, Vorstand der StepStone Deutschland AG. Zudem beweise die Befragung, dass sich Arbeitnehmer dieser Altersgruppe dieser Stärken absolut bewusst und auch bereit sind, sie im Sinne der Karriere einzubringen, wie Hensgens weiter ausführt.

Ein weiterer Grund, warum an älteren Arbeitnehmern kaum ein Weg vorbei führt, ist nicht zuletzt die demographische Entwicklung. Lars Lücke, Geschäftsführer von expertia, bringt die weitere Entwicklung auf den Punkt: „Im Jahr 2050 stehen dem Arbeitsmarkt rund ein Viertel weniger Arbeitskräfte zur Verfügung. Viele Unternehmen werden daher stärker dazu übergehen, auf erfahrene Fachkräfte zu setzen.“


Die Folgen der Entwicklung sind indes schon heute in den meisten Unternehmen spürbar, wie eine von StepStone durchgeführte Umfrage im Februar 2009 belegt: Trotz Wirtschaftskrise beklagten mehr als sieben von zehn befragten Unternehmen die Folgen des Fachkräftemangels. Gleichwohl sieht der expertia-Geschäftsführer darin auch eine Chance: „Viele Fachkräfte sind von ihren Fähigkeiten in fortgeschrittenem Alter überzeugt – beste Voraussetzungen, sowohl für die Ziele der Unternehmen als auch für die Karriereperspektiven des Einzelnen“, so das Fazit von Lars Lücke.

Quelle: StepStone

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