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Pressemitteilung

Kaliber „Magnum 44“ verliert gegen Kassenbox von Selecta

Beschusshemmende Kassenbox schützt Angestellte bei bewaffneten Banküberfällen
(PM) Arnsberg , 09.12.2013 - Zum Schutz der Mitarbeiter ist jedes Kreditinstitut verpflichtet, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Arbeitnehmer nicht zu Schaden kommen. Diese berufsgenossenschaftliche Vorschrift der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung macht Arbeitgeber sogar persönlich haftbar. Die Reichweite dieser Regelung ist immens, denn schließlich sind Geldinstitute immer wieder das Ziel von bewaffneten Raubüberfällen. Doch wie können Planer schon bei der Einrichtung einer Bank- oder Sparkassenfiliale berücksichtigten, dass Kassenzonen so sicher wie möglich gebaut werden? Selecta Arnsberg GmbH hat für diesen sensiblen Bereich eine Lösung geschaffen, die sogar einer Magnum 44 (Beschussklasse FB4 ns) standhält. Der Spezialist für Bank-Einrichtungen hat in langen Testreihen eine beschusshemmende Kassenbox entwickelt. Für diese Technik erhielten die Arnsberger die Zertifizierung von der staatlichen Prüf- und Zertifizierungsstelle für Waffen- und Sicherheitstechnik, dem Beschussamt in Ulm.

Bis die Zertifizierung ausgesprochen war, war es jedoch ein langer Weg einer Testreihe. Die ersten 100 Schüsse des Ulmer Beschussamtes waren für die Entwickler von Selecta Arnsberg ziemlich ernüchternd. Wohl wissend, dass in der jüngsten Vergangenheit Täter zu immer größeren Waffen mit hoher Durchschlagskraft griffen, sollte die Lösung ja genau auf diesen Aspekt abzielen, insbesondere die BGI/GUV-I 819-2 empfiehlt ausdrücklich, für Kassenboxen Materialien, Werkstoffkombinationen und Konstruktionselemente zu verwenden, die entsprechend der Beschussklasse FB 4 NS und der Durchbruchklasse P7B zertifiziert sind.

„Wir haben unzählige Varianten von Glasscheiben, Folien, Blechen etc. getestet, bis wir die perfekte Kombination gefunden haben“, erzählt Diplom-Ingenieur Joachim Ullrich, der bei Selecta Arnsberg für die Technik verantwortlich zeichnet. Insbesondere bei der Auswahl des richtigen Glases waren diverse Aspekte zu beachten: Beim Beschuss darf das Projektil nicht durchdringen, es muss also durchschusshemmend sein. Die Glasscheibe darf aber auch durch die Wucht des Einschlags auf der Innenseite der Kabine nicht splittern. Diese Streusplitter würden sonst den Mitarbeiter schwer verletzen können. Die bisher in der UVV Kassen empfohlene Verglasung nach der Beschussklasse BR 3 s zeigte in den Tests, dass ein hohes Maß an Splitterabgang an den Glasflächen und –kanten auftrat. Außerdem schossen auch Bleistücke von gesplitterten Geschossen durch die Kabine, die z.B. durch den Aufprall an den Schiebezahlmulden entstanden.

Nicht auszudenken, welcher Verletzungsgefahr ein Mitarbeiter im Ernstfall ausgesetzt ist. Auch die Kombination von Stahlgestellen und vielen zusammengefügten Glasscheiben waren nicht die richtige Lösung, denn die bisher verfügbaren Materialien ergeben ein so hohes Gesamtgewicht, dass die Belastung für einen Estrich viel zu groß ist. „Leichtere Scheiben aus Polycarbonat sind so teuer, das es betriebswirtschaftlich keinen Sinn macht, diese einzusetzen“, weiß Joachim Ullrich.

Die zertifizierte Selecta-Kassenbox ist eine Lösung, die allen Anforderungen an beschuss- und durchbruchhemmenden Normen entspricht. Dazu zählen die Komponenten der Verglasung auf der Theke oder auch einer bodenstehenden Verglasung, die Schiebezahlmulde mit oder ohne Sprecheinrichtung, dem Thekenkorpus mit innenliegender Panzerung sowie die Zugangstür. Das Besondere ist, das die Bauelemente alle einzeln zertifiziert sind und somit den Sicherheitsbedingungen auch dann entsprechen, wenn sie einzeln verbaut werden. Die Selecta-Sicherheitsverglasung besteht aus allseitig gerahmten Spezial-Sicherheitsglasscheiben, die nur 31 Millimeter dick sind. Damit entsprechen sie der Widerstandsklasse für Verglasung nach DIN EN 1063 BR 4 ns.

„Wir wissen, dass in den nächsten Jahren Kassenboxen in vielen Filialen umgebaut oder erneuert werden müssen, wenn die Arbeitgeber Sicherheit nach dem Stand der Technik einsetzen möchten“ erklärt Joachim Ullrich. Die Umstellung auf zertifizierte Technik hat auch Einfluss auf den Versicherungsaspekt im Geldinstitut. Die Sachversicherer wollen die Geldwerte geschützt wissen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung sorgt sich um die Unversehrtheit der Angestellten. „Selecta hat diese Aufgabe sehr ernst genommen und bietet mit der Kassenbox in der Beschussklasse FB 4 ns jetzt ein Produkt, das den Schutz des Menschen nach den aktuellen Erkenntnissen sichert“, ergänzt Geschäftsführer Wilfried Hansel.

Weitere Informationen: www.selecta.de
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