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News, 05.08.2015
KMU spüren Aufwind
Geschäftsklima im Mittelstand stark verbessert
Kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) in Deutschland zeigten sich im Juli wieder deutlich zufriedener mit ihrer wirtschaftlichen Lage. Auch bezogen auf die weiteren Geschäftsaussichten fielen die Bewertungen der Unternehmen etwas besser aus.
Der Aufschwung hält Kurs, fasst die KfW die aktuelle Entwicklung zusammen (Quelle Grafik: KfW).
Der Aufschwung hält Kurs, fasst die KfW die aktuelle Entwicklung zusammen (Quelle Grafik: KfW).
Die Stimmung im deutschen Mittelstand hat sich im Juli deutlich aufgehellt. Nach einem Rückgang im Juni legte das vom ifo Institut und der KfW erhobene Mittelstandsbarometer, das monatlich die aktuelle Lage und die Geschäftserwartungen von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) in Deutschland erfasst, im Juli um 2,6 Zähler auf 17,1 Saldenpunkte zu. Das ist der höchste Stand seit Juni letzten Jahres (17,5 Saldenpunkte). Grund für den Stimmungsaufschwung sind vor allem deutlich verbesserte Lageurteile. Hier zog der Teilindikator gegenüber Juni um 4,1 Zähler auf 26,4 Saldenpunkte zu. Das ist der beste Wert seit vierzehn Monaten (Mai 2014: 28,0 Punkte). Hinzu kommt, dass die Unternehmen die Geschäftsaussichten mit einem Indikatorwert von 7,8 Saldenpunkten so positiv bewerten wie seit einem Jahr nicht mehr. Hier legte der Teilindikator gegenüber Juni um 1,3 Saldenpunkte zu.

„Nachdem sich das Grexit-Risiko zurückgebildet hat, rücken die positiven Konjunkturtreiber  wie  der  Arbeitsmarkt  und  der  Eurokurs  wieder  stärker  in  den  Blick.  Zudem  ist  die Atom-Einigung mit dem Iran eine gute Nachricht für die deutsche Wirtschaft“, erklärte die KfW den Stimmungsaufschwung.

Vierjahreshoch im Einzelhandel


Der KfW zufolge hellte sich die Stimmung auf breiter Front auf. Besonders stark nach oben zeigen die Geschäftsklimaindikatoren im Großhandel und Verarbeitenden Gewerbe. Nachdem im Juni noch die akute Grexit-Gefahr das Geschäftsklima belastete, macht der aktuelle Stimmungsaufschwung diesen Rückgang mehr als wett. Noch besser stellt sich allerdings die Lage aktuell im Einzelhandel dar. Hier legte der Geschäftsklimaindikator auf den besten Wert seit März 2011 zu. „Die kräftige Konsumkonjunktur setzt sich fort“, so die KfW. Allein im Baugewerbe trübte sich das Klima etwas ein. Allerdings notiert auch hier der Gesamtindikator trotz des Rückgangs der KfW zufolge im Langfristvergleich betrachtet „weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.“

Die  deutsche Wirtschaft  erweist  sich  in  einem  teils  schwierigen  internationalen  Umfeld  als belastbar“, so die KfW. „Angesichts der  Entspannung  im  griechischen  Schuldendrama,  der  sehr  guten  Konsumkonjunktur  und der sich anbahnenden Erholung der Investitionen zuhause stehen vor allem die eingebremsten  Wachstumsperspektiven  der  Schwellenländer  einem  noch  dynamischeren  Stimmungsanstieg entgegen.“ Vor diesem Hintergrund erwartet die KfW, dass sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr real um mindestens 1,5 Prozent erhöhen dürfte.

cs/KfW
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