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News, 09.11.2012
KMU-Umfrage zur Wirtschaftskrise
Finanzdienstleister am optimistischsten
Die Mehrheit der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) in Deutschland blickt mit Zuversicht ins neue Jahr. Am meisten Optimismus herrscht laut einer KMU-Umfrage im Finanzgewerbe, während sich das Baugewerbe eher skeptisch zeigt.
Neben den Finanzdienstleistern ebenfalls in der Mehrheit zuversichtlich zeigen sich auch Unternehmen aus dem Produzierende Gewerbe.
Neben den Finanzdienstleistern ebenfalls in der Mehrheit zuversichtlich zeigen sich auch Unternehmen aus dem Produzierende Gewerbe.

Der deutsche Mittelstand glaubt weiter an die eigene Stärke und sieht dem nächsten Jahr mit Zuversicht entgehen. Das ergab die Studie „DNA of an entrepreneur“ im Auftrag des internationalen Spezialversicherers Hiscox, in deren Rahmen das Marktforschungsunternehmen The Survey Shop insgesamt 3.000 Entscheider von kleinen und mittelgroße Unternehmen (KMU) in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, in den Niederlanden und in den USA zu ihrem Umgang mit der Wirtschaftskrise und ihren Geschäftserwartungen befragt hat. So gaben 59 Prozent der in Deutschland befragten Entscheider an, dass sie im Hinblick auf ihr Unternehmen für das Jahr 2013 optimistisch sind. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage ihres Unternehmens erwarten dagegen nur 15 Prozent der KMU in Deutschland. Weitere 26 Prozent sind sich nicht sicher, wie das Wirtschaftsjahr 2013 für ihr Unternehmen wird.

Nur in den Niederlanden ist die Zuversicht noch größer: Hier rechnen sogar 61 Prozent der Firmen mit einer positiven Entwicklung im kommenden Jahr (pessimistisch: 16%; nicht sicher: 24%). Auch in den USA überwiegt der Optimismus. Dort rechnen 55 Prozent der KMU mit einem guten Jahr 2013 (pessimistisch: 21%; nicht sicher: 24%). In Großbritannien geht immerhin noch rund die Hälfte der Unternehmen (48%) mit Zuversicht ins nächste Jahr (pessimistisch: 27%; nicht sicher: 26%). Deutlich pessimistischer zeigt sich der Mittelstand in Frankreich. Hier rechnen aktuell nur 38 Prozent der KMU mit einem Aufwärtstrend, während 44 Prozent von einer Verschlechterung der Lage ausgehen – so viele wie in keinem anderen der Befragungsländer (nicht sicher: 21%). In Spanien sieht sogar nur gut ein Viertel der Entscheider (28%) dem kommenden Jahr mit Optimismus entgegen (pessimistisch: 39%; nicht sicher: 33%).

Die in der Mehrheit zuversichtliche Grundeinstellung und der Glaube an die eigene Stärke kommen nicht ungefähr. So konnte Hiscox zufolge in fünf von sechs Befragungsländern eine Mehrheit der befragten KMU nach eigener Auskunft einen Zuwachs an Neukunden verzeichnen. Am häufigsten von einem Kundenzuwachs berichteten die KMU in Deutschland (72%), gefolgt von Unternehmen aus den USA und aus den Niederlanden (64% bzw. 62%). „In allen Ländern hoffen 75 Prozent der Befragten, Entlassungen im kommenden Jahr vermeiden zu können, und planen sogar Neueinstellungen“, so der Spezialversicherer.  Auch gaben im Durchschnitt aller Länder 61 Prozent der Firmen an, dass die Eurokrise keine Einfluss auf die eigenen Businesspläne habe (in den fünf EU-Ländern: 57%). Zudem zeigt die Studie, dass die meisten Firmenchefs, egal wie stark der Krisensturm auch wüten mag, absolute "Überzeugungstäter" sind. So erklärten mehr als neun von zehn Befragten (91%), lieber eine kleine oder mittelgroße Firma zu führen als in einem Großunternehmen angestellt zu sein.

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