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News, 04.01.2012
Job-Boom
Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland so hoch wie nie
Die robuste Konjunktur in Deutschland hat im vergangenen Jahr so vielen Menschen einen Job beschert wie nie zuvor: Laut Statistik durchbrach die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland erstmals seit der Wiedervereinigung im Jahresschnitt die 41-Millionen-Marke.
Die meisten Jobs entstanden in den unternehmensnahen Dienstleistungsbereichen wie unter anderem in der Zeitarbeit.
Die meisten Jobs entstanden in den unternehmensnahen Dienstleistungsbereichen wie unter anderem in der Zeitarbeit.
Die Schuldenkrise in Europa hat den deutschen Job-Boom nicht gebremst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, gingen im Jahr 2011 in Deutschland im Durchschnitt rund 41,04 Millionen Menschen mit inländischem Wohnsitz einer Arbeit nach. Das waren 535.000 bzw. 1,3 Prozent mehr Erwerbstätige als im Jahr 2010 und zugleich so viele wie noch nie im wiedervereinigten Deutschland. Laut Arbeitskräfteerhebung erhöhte sich dabei die Zahl der abhängig Beschäftigten im Jahresdurchschnitt um 1,3 Prozent auf rund 36,50 Millionen und die Zahl der Selbstständigen (inkl. mithelfender Familienangehöriger) um ebenfalls 1,3 Prozent auf rund 4,55 Millionen. Gleichzeitig sank die Zahl der Erwerbslosen um 15,1 Prozent auf 2,5 Millionen und die Erwerbslosenquote von 6,8 auf 5,7 Prozent.

„Diese positive Entwicklung steht im Zusammenhang mit dem seit zwei Jahren anhaltenden konjunkturellen Aufschwung und wurde zudem dadurch begünstigt, dass die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2009 trotz des durch die Finanzkrise ausgelösten Einbruchs der Wirtschaftsleistung in Deutschland stabil geblieben war“, kommentierte das Statistikamt die Rekord-Erwerbstätigkeit.

Jobmotor Dienstleistungsgewerbe

Wie aus der Arbeitskräfteerhebung hervorgeht, nahm die Erwerbstätigkeit in fast allen Wirtschaftszweigen zu. Den in absoluten Zahlen stärksten Zuwachs der Beschäftigung verzeichneten die Dienstleistungsbereiche, die mit insgesamt rund 30,3 Millionen Erwerbstätigen rund 357.000 mehr Personen einen Job bescherten als im Jahr zuvor (+1,2%). Rund 60 Prozent von diesen neuen Jobs entstanden in den unternehmensnahen Dienstleistungsbereichen (inkl. Zeitarbeit), wo sich die Zahl der Erwerbstätigen um 214.000 bzw. 4,2 Prozent auf Jahressicht erhöhte. Aber auch die produzierenden Bereiche legten kräftig zu. So nahm im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe), das in den Jahren 2009 und 2010 noch starke Beschäftigungsverluste ausgewiesen hatte, die Zahl der Erwerbstätigen 2011 im Jahresschnitt um 1,7 Prozent bzw. 131.000 auf 7,6 Millionen Personen zu. Auch im Baugewerbe gab es deutlich mehr Bedarf an Arbeitskräften als im Vorjahr. Hier stand 2011 mit insgesamt rund 2,4 Millionen Erwerbstätigen ein Plus von 1,6 Prozent zu Buche (+38.000 Personen). In der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen 2011 mit insgesamt 663.000 erwerbstätigen Personen sogar im Jahresmittel um 2,3 Prozent (+15 000 Personen).
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