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News, 17.02.2012
Job-Boom setzt sich fort
Über eine Million offenen Stellen in Deutschland
Die Zahl der offenen Stellen ist im vierten Quartal 2011 in Deutschland stark gestiegen, zeigt eine Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Trotz Kojunktureintrübung und Rekordbeschäftigung entstehen weiter neue Jobs.
Trotz Kojunktureintrübung und Rekordbeschäftigung entstehen weiter neue Jobs.
Das „german Job-Wunder“ hat sich im vierten Quartal vergangenen Jahres fortgesetzt: Während die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal erstmals seit fast drei Jahren wieder auf Quartalssicht schrumpfte, legte die Zahl der offenen Stellen deutlich zu. So gab es im vierten Quartal 2011 in Deutschland dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge insgesamt rund 1,13 Millionen offene Stellen. Das waren 211.000 offene Stellen mehr als im Quartal zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr legte die Zahl der offenen Stellen um 134.000 zu. Das ergab die jüngste Arbeitgeberbefragung des IAB, im Rahmen derer das Arbeitsforschungsinstitut vierteljährlich das gesamte Stellenangebot in Deutschland erfasst, also auch jene Stellen, die nicht von den Arbeitsagenturen gemeldet werden.

Wie aus der IAB-Erhebung hervorgeht, an der sich im Schlussquartal 2011 dem Institut nach 15.000 Arbeitgeber aller Wirtschaftsbereiche beteiligten, entfielen 961.000 offenen Stellen und damit rund 85 Prozent der Stellenangebote auf die alten Bundesländer. In den neuen Bundesländern wurden von  den Unternehmen dem IAB zufolge 261.000 neue Mitarbeiter gesucht. „Im vierten Quartal 2011 kam rechnerisch auf 3,2 Arbeitslose eine offene Stelle. Dieses Verhältnis stellt den besten Wert seit der Wiedervereinigung dar. Befürchtungen hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung scheinen sich am Arbeitsmarkt bislang nicht zu bewahrheiten“, so IAB-Forscher Alexander Kubis.

Von der Gesamtzahl der offenen Stellen waren 852.000 und damit mehr als drei Viertel laut IAB-Erhebung sofort und rund 278.000 (24,6%) zu einem späteren Zeitpunkt zu besetzen. Dabei legte der Anteil der offenen Stellen, die von den Arbeitsagenturen gemeldet wurden, im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu: Während ihr Anteil im vierten Quartal 2010 nur 39,3 Prozent betragen hatte, belief sich die Meldequote im Schlussquartal 2011 auf 43 Prozent, wobei die Meldequote bei den sofort zu besetzenden Stellen mit 48,7 Prozent fast doppelt so hoch lag wie bei den später zu besetzenden Jobs (25,6%). Auch wiesen die neuen Bundesländer eine deutlich höhere Meldequote auf als die alten Bundesländer (Westdeutschland: 47,1%, Ostdeutschland: 42,3%).

Der Job-Boom zeigt sich auch bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. So hatten im vierten Quartal 2011 laut IAO rund 29 Millionen Personen in Deutschland einen sozialversicherungspflichtigen Job. Das waren fast 260.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mehr als im Quartal davor.
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