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News, 19.08.2014
Job-Boom hält an
Über eine Million offene Stellen
Der deutsche Job-Markt boomt: Nach einer Arbeitsmarktanalyse gab es im zweiten Quartal gut 127.000 mehr offene Stellen als im Vorjahreszeitraum.
In die Stellenerhebung flossen auch jene offenen Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet wurden (Bild: Bundesagentur für Arbeit).
In die Stellenerhebung flossen auch jene offenen Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet wurden (Bild: Bundesagentur für Arbeit).
Die Jobaussichten sind für Stellensucher weiterhin in Deutschland bestens. Wie das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in seiner aktuellen vierteljährlich ermittelten Stellenerhebung ermittelt hat, gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt im zweiten Quartal dieses Jahres 1.064.100 offene Stellen. Das waren 13,6 Prozent mehr offene Stellen (+ 127.100) als im zweiten Quartal 2013. Gut drei Viertel der vakanten Stellen (76 %) waren sofort zu besetzen. Das waren drei Prozentpunkte mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum (Q2/2103: 73 %). „Damit zeigt sich die aktuelle Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften auf einem anhaltend hohen Niveau“, konstatierte IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis.

Fachkräftemangel lediglich in bestimmten Bereichen und Regionen


Starke Beschäftigungsimpulse kamen insbesondere aus dem Produzierenden Gewerbe. Hier legte die Zahl der offenen Stellen gegenüber dem Vergleichsquartal 2013 deutlich zu. Allein in den Segmenten „Maschinen, Elektrotechnik, Fahrzeuge“ gab es keinen Stellenzuwachs. In den Dienstleistungsbranchen entwickelte sich das Angebot an offenen Stellen dagegen sehr unterschiedlich. So nahm das Stellenangebot in den Bereichen „Verkehr und Lagerrei“ sowie „Kunst, Unterhaltung und Erholung“ jeweils auf Jahressicht jeweils um mehr als 50 Prozent zu. Gleiches galt für die Zahl der offenen Stellen im Bereich „Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, in den unter anderem das Wach- und Sicherheitsgewerbe, Zeitarbeitsunternehmen und Call Center fallen. In den Bereichen „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung“ schwächte sich dagegen die Beschäftigungsdynamik deutlich ab: Hier gab es rund ein Drittel weniger offene Stellen als im Jahr davor.

Von einem flächendeckenden Fachkräftemangel kann allerdings dem IAB zufolge trotz Job-Boom keine Rede sein. So standen den gut eine Million offenen Stellen im zweiten Quartal knapp 2,9 Millionen registrierte Arbeitslose gegenüber. „In Deutschland besteht trotz einer hohen betrieblichen Nachfrage somit kein flächendeckender Fachkräftemangel“, konstatierte Arbeitsmarkt-Experte Kubis. „Engpässe konzentrieren sich vielmehr auf bestimmte Wirtschaftszweige und Berufsfelder. Zu nennen sind hier neben technischen Berufen auch soziale Berufe und der Gesundheitssektor.“
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