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News, 18.09.2011
Job-Boom
Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe erneut gestiegen
Der Beschäftigungsboom im Verarbeitenden Gewerbe hat sich im Juli fortgesetzt. Den höchsten Zuwachs der Beschäftigung gab es im Zweig Metallerzeugung.
Auch die Automobilhersteller stellten kräftig ein. Bild: BWM Werk Regensburg (© BMW)
Auch die Automobilhersteller stellten kräftig ein. Bild: BWM Werk Regensburg (© BMW)
Wie aus neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht, waren im Verarbeitenden Gewerbe Ende Juli in Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten rund 5,1 Millionen Personen tätig. Das waren gut 163.000 Personen oder 3,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Damit hat sich der Anstieg der Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe den siebten Monat in Folge fortgesetzt. Im Juni war die Beschäftigung noch 3,1 Prozent und im Mai 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden lag im Juli mit insgesamt 648 Millionen Stunden trotz eines Arbeitstages weniger 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau, die Höhe der Entgelte stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat mit rund 18,3 Milliarden Euro um 8,1 Prozent.

Den stärksten Beschäftigungszuwachs meldeten Betriebe aus dem Bereich der Metallerzeugung, wo im Juli 5,8 Prozent mehr Personen beschäftigt waren als im Vorjahresmonat, gefolgt von den Herstellern elektrischer Ausrüstungsgüter (+5,6%) sowie dem Gummi- und Kunststoffwaren produzierenden Gewerbe (+5,2%). Im Industriezweig Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+5,0%), in der chemischen Industrie (+3,6%) und im Maschinenbau (+3,5%) stieg die Beschäftigung ebenfalls überdurchschnittlich stark. Auch in der Automobilindustrie (+3,3), in der Metallerzeugung und –bearbeitung (+2,9%) sowie im Nahrungs- und Futtermittel (1,5%) produzierende Gewerbe legte die Beschäftigung im Juli im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu.

Bei den Arbeitsstunden legte im Juli die Automobilindustrie am stärksten zu mit einem Stundenplus auf Jahressicht von 6,4 Prozent, während das Nahrungs- und Futtermittelgewerbe als einzige Unterbranche ein Arbeitsstundenminus von 1,8 Prozent auswies. In puncto Entgeltzuwachs standen ebenfalls die KFZ-Hersteller auf Platz 1 mit Zuwachs binnen Jahresfrist um 15,2 Prozent. Das Schlusslicht bildete auch hier das Nahrungs- und Futtermittel produzierende Gewerbe: In diesem Zweig erhöhte sich die Summe der gezahlten Entgelte binnen Jahresfrist um lediglich 2,5 Prozent.
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