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Jan Vermeer - ein Holländer schreibt Kunstgeschichte

(PM) Berlin, 17.05.2012 - Jan Vermeer van Delft war ein bekannter holländischer Maler des Barock. Während der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Blütezeit der Niederlande wirkte van Delft in der Epoche des sogenannten Goldenen Zeitalters. Vorwiegend malte Jan Vermeer bürgerliche Interieurs mit einer oder zwei Frauenfiguren, manchmal auch Paare. Dies hatte wahrscheinlich mit dem bürgerlichen Kundenkreis seines Vaters zu tun, bei dem er höchstwahrscheinlich eine Ausbildung im handwerklichen Gewerbe machte. Es wird vermutet das Vermeer ein Schüler von Leonaert Bramer gewesen ist. Dies ist zwar nur eine Hypothese, jedoch eine Verbindung urkundlich nachgewiesen werden. Eine prägende Rolle wird jedoch Pieter de Hooch zugeschrieben, da dessen Stil in der Genremalerei die der von Vermeers ausmachte.

Von Jan Vermeer sind nur ca. 40 Werke bekannt, die ihm auch eindeutig zugeordnet werden können. Einige seiner frühsten Werke sind Historienbilder. In diese Zeit fielen Darstellungen von der Antike, von Mythen und Heiligenlegenden, aber auch kirchengeschichtliche und biblische Motive. Seine drei frühen Historienbilder „Christus bei Maria und Martha“, „Diana mit ihren Gefährtinnen“ und „Die heilige Praxedis“ hatten ein großes Format im Gegensatz zu seinen späteren Werken. In der zweiten Hälfte seiner Schaffensphase wechselte Vermeer zu Stadtansichten und Genreszenen. Mit Bezug auf seine Heimat malte Vermeer zwei Bilder, „Die Straße von Delft“ und „Ansicht von Delft“. Bei der Farbgebung benutzte Vermeer vor allem Braun und Ockertöne. Bei seinen Frauendarstellungen bevorzugte er Motive, bei denen der Betrachter den Frauen bei einer Arbeit zu schauen kann. Einiger seiner Ölgemälde sind „Briefleserin am offenen Fenster“, “Dienstmagd mit Milchkrug“ und „Die unterbrochene Musikstunde“. Sein wohl bekanntestes Bild ist „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“.

Jan Vermeer erschafft meist nicht mehr als zwei Bilder pro Jahr. Für den freien Kunstmarkt malte er nur wenige Bilder. Seine Bilder gingen meist an Institutionen, kommunale Einrichtungen oder Personen mit Geld. Neben seiner Malerei war Vermeer als Kunstexperte aktiv. So prüfte er z.B. die Echtheit einer Sammlung venezianischer und römischer Bilder, die dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm verkauft werden sollten. Vermeer war auch Dekan der St.-Lukas. Diese Position war sehr einflussreich und belegt, dass Vermeer eine angesehene Persönlichkeit gewesen war.

Die Kunstwerke von Jan Vermeer fanden nur bei einem kleinen Kenner und Liebhaberkreis Beachtung, was daran lag, dass nur selten Gemälde von ihm auf Auktionen gehandelt wurden und auch sein Gesamtwerk sehr klein war. Im 19. Jahrhundert wurden Vermees Bilder in Auktionskatalogen angepriesen und erzielten hohe Preise. König Wilhelm der I. der Niederlande kaufte die „Ansicht von Delft“ durch das Mauritshuis. Auf seinen Reisen durch Holland wurde der Publizist William Thoré Bürger auf Werke von Vermeer aufmerksam. Er verhalf Vermeer und dessen Werken zu einer immer größeren Würdigung. Erstmalig im 20. Jahrhundert wurde in einer Privatsammlung das Gemälde „Mädchen mit dem roten Hut“ von Vermeer wiederentdeckt. Die Vermee Forschung beschäftigte sich im 20. Jahrhundert vor allem mit der Feststellung des Gesamtwerkes des Künstlers. Die Liste der heute bekannten und zugeschriebenen Bilder von Jan Vermeer ist ein Problem. Da nur drei Gemälde vom Maler datiert wurden, kann die Datierung der übrigen Bilder nur vermutet werden.

Die Werke von Vermeer sind in den wichtigsten Museen auf der ganzen Welt für Kunstliebhaber zugänglich. In Amsterdam, New York, Paris, Dublin und Dresden um nur einige zu nennen, können die Bewunderer von Jan Vermeers Bildern sich von der einzigartigen Wirkung seiner Werke überzeugen. Jan Vermeers Ziel war immer die Vollkommenheit seiner Bilder. Er war stets auf eine sorgfältige Ausführung seiner Arbeiten bedacht, was auch der Grund gewesen ist, dass sich sein Schaffen auf wenige Bilder pro Jahr begrenzte. So erschuf er farblich harmonisch ausbalancierte Darstellungen. Die meisterhafte Lichtgestaltung seiner Objekte, die klare Geometrie seiner Arbeiten und die genrehafte Atmosphäre begründeten seinen Ruhm.

Jan Vermeer erfuhr in seinem späteren Leben große Not. Er musste seine Bilder währende des Krieges mit großem Verlust verkaufen. Bald wurde er sehr krank und konnte nicht mehr arbeiten. Als er im Jahre 1675 starb, hinterließ er eine Menge Schulden, die erst viele Jahre später von seiner Witwe beglichen werden konnten. Jan Vermeer wurde gerade mal 43 Jahre alt.
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