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Griffith College Dublin - Bellerophon Ltd.
Pressemitteilung

Irland – Private Hochschulbildung als neuer Exportschlager

Die beiden großen Privathochschulen Irland kämpfen in ganze Europa erbittert und mit immer mehr Erfolg um Auslandsstudenten. Seit knapp zwei Jahren auch auf deutschem Boden.
(PM) Freising, 09.01.2012 - Irland hat neben anderen Exportgütern nun auch Hochschulbildung als Produkt für europäische Auslandsstudiums-Märkte entdeckt

Nachdem Irland gegen Ende 2010 mit all den anderen Krisenkandidaten der EU in die Schlagzeilen geriet, hörte man jedoch fast keine Schreckensnachrichten mehr vom Problemstaat am Rande Europas. Die grüne Insel scheint sich im Jahr 2011 an den Pleitestaaten Griechenland und Portugal vorbei wieder auf den Weg der Erholung geschlängelt zu haben. Mit einer der Gründe dafür liegt im starken Export der Iren in Richtung Europa. Und seit kurzem gibt es ein mögliches Neuprodukt: private Hochschulbildung.

Insgesamt schwaches Wachstum – Aber Privathochschulen mit Riesenzuwächsen

Zwar liegt das irische Wirtschaftswachstum im Jahr 2011 wahrscheinlich nur bei unter 2%, doch besonders die privaten Hochschulen des Landes profitieren von einer gesteigerten Nachfrage in Europa. Eigentlich exportiert man von hier aus eher chemisch-pharmazeutische Produkte sowie Maschinen und natürlich die bekannten irischen Agrar- und Lebensmittelprodukte wie Butter, Bier und Whiskey. Doch seit kurzem nehmen die beiden großen Privathochschulen Irlands auch Ziel auf Länder wie Frankreich, Deutschland, Italien und auch Spanien. Der Grund für den irischen Erfolg liegt auf der einen Seite in einem verstärkten irischen Europamarketing im Bereich des Studiums im Ausland und auf der anderen Seite im Nachbarland Großbritannien.

Schützenhilfe aus London

„Seitdem London im Dezember 2010 seine Gesetzesänderung hinsichtlich der möglichen Verdreifachung von Studiengebühren im Jahr 2012 bekannt gegeben hat, hat sich bei uns die Zahl der deutschen Studenten vervierfacht“, erklärt Florian Burkhardt, Germany Manager des Griffith College aus Dublin, einer der beiden großen Privathochschule Irlands. „Die Angst vor den Studiengebühren und die wachsende Bürokratie in England hat uns in Deutschland stark geholfen. Auch die Besucherzahl auf unserer deutschen Webseite www.griffith-college.de hat sich in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt.“ Auch die Dublin Business School (www.dbs.ie) meldet Zuwächse von über 300% auf ihren traditionell schwachen EU-Märkten wie Frankreich, Deutschland und Skandinavien. Jedoch hat man sich bei der Dublin Business School noch nicht zu einem Marketing in Fremdsprachen entschlossen, wie es das Griffith College Dublin schon seit mehreren Jahren macht und auch auf seiner irischen Page (www.gcd.ie) erfolgreich betreibt.

Trotz Wachstum immer noch abgeschlagen – Aber mit Anspruch auf Marktanteile

Zwar rangiert Irland in Deutschland laut Statistischem Bundesamt immer noch auf Platz 20 weltweit, doch wird es in den nächsten Jahren gewaltige Steigerungsraten verzeichnen. Burkhardt ist sich da sicher:„ Dadurch, dass die Engländer inzwischen in vielerlei Hinsicht abschrecken, ist Irland das letzte englischsprachige Land Europas, das noch einigermaßen bezahlbar ist. Aber auch hier sind die Preise der Privatunis nicht mit deutschen staatlichen Unis vergleichbar, denn pro Jahr zahlt man auch in Irland zwischen 5.000 und 8.000 Euro.“ Wer nach Irland auf die Privatuni geht, der tut das, laut Burkhardt, weil England derzeit wohl etwas zu teuer ist und traditionelle Zielländer wie die USA oder Australien einfach zu weit entfernt sind.

Aber auch in Deutschland wächst die Konkurrenz aus dem Ausland ständig. Seit fast zehn Jahren sind die Nachbarn aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz stark vertreten. Diese haben inzwischen die USA und das Vereinigte Königreich von den Plätzen zwei und eins verdrängt. Außerdem wächst seit etwa fünf Jahren auch die Nachfrage nach der neuen Großmacht China. Über 4.000 deutsche zieht es jährlich inzwischen ins Reich der Mitte. Dagegen steht Irland noch am Anfang mit ca. 700 Studenten pro Jahr. „Wir treten jedoch nun mit dem festen Glauben an, den Briten einen kräftigen Schlag verpassen zu können und einen kleinen Markanteil der ca. 14.000 deutschen Studenten in Großbritannien für uns zu beanspruchen“, so Burkhardt. Bisher sind die Zahlen mit ca. 50 bis 100 Studenten pro Jahr und Hochschule noch gering. Aber eine Steigerung ist für Irland auf jeden Fall möglich.

Irland jedoch weiterhin exotischer Geheimtipp für Studenten

„Seitdem wir im Frühjahr 2011 eine Google-Kampagne angefangen haben, sind die beliebtesten Adwords bei unserer Seite www.griffith-college.de neben ‚Irland‘ auch die Länder ‚Neuseeland‘ und ‚Kanada‘“, erklärt Florian Burkhardt. Das führt er darauf zurück, dass die typischen Irlandsuchenden auch die sind, die Natur und Abenteuer mit dem Studium verbinden wollen. Denn laut ihm sind Deutsche, die nach Irland gehen auch immer etwas angetan von der Romantik, die Irland traditionell in Deutschland versprüht. Dennoch bleibt Irland bis auf Weiteres ein exotischer Geheimtipp für junge Menschen mit Weltblick. Doch die Frage bleibt: wie lange noch?
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Herr Florian Burkhardt
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