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News, 13.10.2008
Internetnutzung
Nachrichtenkonsum im Internet steigt kräftig an
Der Medienkonsum der Deutschen verlagert sich zunehmend auf das Internet. Nutznießer dieser Entwicklung sind einem Bericht des BITKOM zufolge vor allem Online-Nachrichtenportale, während das Medium Fernsehen leicht verliert.
Nach Angaben des Bundesverbands für Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) gewinnt das Internet als Informationsquelle zum aktuellen Zeitgeschehen in Deutschland immer stärker an Bedeutung. Dies zeigen die Ergebnisse einer Auswertung der Besucherzahlen von Online-Nachrichtenportalen, die der BITKOM heute vorgelegt hat. Demnach konnten die 20 meistgenutzten Online-Newsportale die Anzahl der Besuche innerhalb der ersten neun Monate dieses Jahres um 31 Prozent auf fast 3,6 Milliarden erhöhen. Zu den Gewinnern dieser Entwicklung zählen insbesondere Medienhäuser, die sich auf diesen Trend zum Internet längst eingestellt und größtenteils erfolgreich Internetableger gegründet haben.

„Das Internet ist das schnellste Medium. Außerdem werden die journalistischen Angebote im Netz immer besser. Deswegen halten sich immer mehr Menschen im Netz auf dem Laufenden“, erklärt Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM.  Dabei beweise das Internet laut Berg gerade dann, wenn sich die Ereignisse wie beispielsweise nach Bayerwahl oder im Rahmen der Finanzkrise überschlagen, seine Stärken: „Die Nachrichtenportale veröffentlichen Eilmeldungen sofort und nicht erst am nächsten Tag oder in der nächsten Nachrichtensendung. Online-Berichte können immer wieder aktualisiert werden“, so der Vizepräsident.

Unangefochtener Spitzenreiter unter den Nachrichtenportalen ist weiterhin der Spiegel, der im dritten Quartal monatlich fast 89 Millionen Besucher auf seine Internetausgabe SpiegelONLINE lockte. Dahinter folgt mit weitem Abstand auf Platz 2 die Online-Variante der Bild-Zeitung, die laut BITKOM jedoch kräftig aufholt: Demnach konnte bild.de seit seinem Relaunch (September 2007) die monatlichen Visits binnen eines Jahres von 46 Millionen auf 63 Millionen steigern.

Zu den Aufsteigern zählt auch „DerWesten.de“ – ein Newsportal der im Ruhrgebiet beheimateten WAZ-Mediengruppe, das im Juli erstmals in die Top 20 aufstieg, im September allerdings den in der Finanzkrise wieder häufiger besuchten Wirtschaftsportalen weichen musste. Damit hat neben rp-online, dem Internetangebot der Rheinischen Post, und express.de, dem Ableger der ebenfalls im Rheinland beheimateten Zeitung Express, ein drittes regionales Medienhaus den Sprung in die Top 20 der meistgenutzten Nachrichtenportale geschafft.

Während das Internet in Deutschland weiter auf dem Vormarsch ist, scheint das Fernsehen nach Jahren des Anstiegs erstmals wieder an Bedeutung zu verlieren: Schalteten die Deutschen im Jahr 2006 ihre TV-Geräte jeden Tag für durchschnittlich 212 Minuten an, waren es 2007 noch 208 Minuten.

Quelle: Bundesverband für Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)

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