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News, 15.07.2009
Internetnutzung
Internet wird immer älter – 50plus holt auf
Die Generation 50plus ist im Internet weiter auf dem Vormarsch. Den stärksten Zuwachs in Sachen Internetnutzung verzeichnet einer aktuellen Studie zufolge die Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen: Von ihnen ist inzwischen nahezu die Hälfte online unterwegs.
Nach Auskunft der Marktforscher von TNS Infratest verringert sich der Abstand zwischen den über 50-Jährigen und den jüngeren Internetnutzern weiter. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Auswertung der Studie im Auftrag der Initiative D21von TNS Infratest Dauerstudie (N)ONLINER Atlas 2009. Danach sind derzeit 44,9 Prozent der Über-50-Jährigen im Internet vertreten. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen liegt die Nutzerquote mit 67,1 Prozent sogar schon fast im bundesweiten Durchschnitt.

Während sich das Internet unter deutschen BestAger im Alter zwischen 50 und 59 Jahre längst zu einem gängigen Informations- und Kommunikationsmedium entwickelt hat, hinkt die Generation der über 60-Jährigen noch deutlich hinterher. So ist in der Altersklasse von 60- bis 69-Jahren bislang nur nur knapp die Hälfte (48,5%) online, allerdings mit deutlich steigender Tendenz: Mit einem Zuwachs von 6,9 Prozentpunkten ist diese Altersklasse die zurzeit am schnellsten wachsende Nutzergruppe. Bei den über 70-Jährigen zeigt sich im Hinblick auf die Internetnutzung hingegen ein eher tristes Bild: In dieser Altersgruppe ist aktuell gerade einmal knapp ein Fünftel (19%) online und auch der Zuwachs an Neu-Onlinern mit 2,7 Prozentpunkten vergleichsweise bescheiden.

Ü50-Internetnutzung: Abstand zwischen den Geschlechtern vergrößert sich

Während von den Männern über 50 Jahren mehr als die Hälfte (56,3%) im Internet zugange sind, trifft dies bei über 50-jährigen Frauen gerade einmal für ein gutes Drittel (35,2%) zu. Damit hat sich die Kluft zwischen den Geschlechtern im Hinblick auf die Internetnutzung um weitere 1,4 Prozent auf 21,1 Prozent erhöht. „Gerade ältere Frauen profitieren momentan noch zu wenig von dem positiven Trend bei der Internetnutzung. Es müssen für sie neue Ansätze gefunden werden, um ihnen den kompetenten Umgang mit dem Internet nahe zu bringen und den persönlichen Nutzen zu vermitteln. Dafür suchen wir Internet-Patinnen und -Paten, die ihr Wissen gerne teilen und sich engagieren wollen“, so Birgit Kampmann, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit.
 
Internetnutzung steht und fällt mit Bildung und Beruf

Wie TNS berichtet, zeigt die Analyse der Generation 50plus in Kombination mit ihrem Bildungsniveau große Unterschiede zur Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen: Während bei den Jüngeren der Einfluss der Bildung auf die Internetnutzung tendenziell sinke, verbuchten die Best Ager mit hoher formaler Bildung immer noch hohe Zuwachsraten (4,2 Prozentpunkte). „Von den über 50-Jährigen mit Studium sind 74,6 Prozent Onliner, während unter den Best Agern mit Volksschulabschluss ohne Lehre nur 13,6 Onliner sind (Zuwachs 3,1 Prozentpunkte). Daraus ergibt sich eine Differenz der Onliner von 61,0 Prozentpunkten zwischen Best Agern mit hohen und einfachen formalen Bildungsabschlüssen“, so TNS.

Quelle: TNS Infratest

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