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News, 28.10.2014
Existenz- und Unternehmensgründung
Internet für junge Gründer bei Rechtsfragen erste Anlaufstelle
Jeder Gründer muss sich neben Strategie- und Finanzierungsfragen auch mit rechtlichen Aspekten der Unternehmensgründung auseinandersetzen. Wichtigste Informationsquelle bei solchen Fragen sind einer Umfrage nach die Industrie- und Handelskammern (IHK). Anders bei der jungen Generation: Hier ist das Internet als Infoquelle erste Wahl.
Wichtigste Anlaufstelle für rechtliche Fragen rund um das Thema Selbstständigkeit über alle Altersklassen hinweg sind jedoch nach wie vor die IHK.
Wichtigste Anlaufstelle für rechtliche Fragen rund um das Thema Selbstständigkeit über alle Altersklassen hinweg sind jedoch nach wie vor die IHK.
Vom Gesellschaftsvertrag zum Eintrag ins Handelsregister: Viele Schritte sind notwendig, bis ein Unternehmen rechtlich gut aufgestellt und handlungsfähig ist. An wen aber wenden sich Unternehmensgründer, wenn hierzu Rat gefragt ist. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Online-Vertrags- und Rechtsdokumente-Plattform SmartLaw ist die YouGov Deutschland AG dieser Frage auf den Grund gegangen. Das Ergebnis der Erhebung: Knapp der Viertel der Befragten (72 %) würden sich bei einem Schritt in die Selbstständigkeit zu rechtlichen Fragen wie etwa gesellschaftsrechtlichen Aspekten bei einer Unternehmensgründung bei öffentlichen Institutionen, beispielsweise der örtlich zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK), erkundigen.

Zweitwichtigste Informationsquelle in Gründerfragen ist das Internet. Hier würden 54 Prozent zu rechtlich relevanten Fragen recherchieren. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind Google & Co. sogar zur Klärung von rechtlichen Aspekten rund um das Thema Existenz- und Unternehmensgründung die wichtigste Anlaufstelle: In dieser Altersgruppe sind es sogar gut drei Viertel, die als Infoquelle Online-Medien nutzen. An dritter Stelle folgt mit 40 Prozent an Nennungen der Anwalt. Diese rechtlich – zumindest vordergründig - sicherste Variante der Informationsbeschaffung ist vor allem bei Gutverdienern sehr beliebt: Von den Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 5.000 Euro würden sich rund 60 Prozent bei einem Anwalt zu rechtlichen Existenz- und Gründerfragen informieren.

Rechtliche Unterstützung schon vor der Gründung

Wer es sich am Anfang mit rechtlichen Fragen zu einfach macht, dem droht später mitunter deutlich mehr Arbeitsaufwand, etwa wenn bei Handel treibenden Start-ups die Gesellschaftsform fehlt. Dann muss der Geschäftspartner in Verträgen korrigiert werden oder es kommt zu einer Abmahnung wegen einer fehlenden Handelsregisternummer im Impressum. Unangenehm wird es, wenn eine GmbH nicht eingetragen ist. Dann haften die Gesellschafter persönlich für ihre Geschäfte.

Sich Rat in Internetforen oder von Freunden und Bekannten zu holen, ist nicht verwerflich, jedoch sind Aktualität und Vertrauenswürdigkeit entscheidend. „Es ist ein typischer Irrglaube bei der Gründung, dass man einen Gesellschaftsvertrag selbst zusammenbasteln kann“, weiß Dr. Daniel Biene, Rechtsanwalt und Gründer von SmartLaw. Insbesondere bei gesellschaftsrechtlichen Dokumenten komme es dem Rechtsexperten nach auf jedes Detail an. „Letztlich sollten Rechtsdokumente immer individuell erstellt und auf die persönliche Situation zugeschnitten werden“, so Biene.
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