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News, 16.07.2009
Internet-Stress
Web-Performance beeinflusst Unternehmenserfolg
Langsame Internetverbindungen und fehlerhafte Web-Applikationen bereiten sowohl Arbeitnehmern als auch Konsumenten Stress, gehen zu Lasten der Produktivität sowie der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, und wirken infolgedessen direkt auf den Geschäftserfolg von Unternehmen, so der Ergebnis einer aktuellen Studie.
Ohne Internet und Web-Anwendungen geht heutzutage in den meisten Unternehmen nichts mehr. Im Gegenteil: Die Bedeutung von Internet-Applikationen im Berufs- und Unternehmensalltag nimmt stetig zu mit dem Ergebnis, dass der Umgang mit dem Internet einen immer größeren Teil der Arbeitszeit ausfüllt. Entsprechend genervt sind viele Arbeitnehmer, wenn die Web-Anwendungen nicht funktionieren oder jeder Arbeitsschritt, weil sie zu langsam sind, Ewigkeiten dauert. So ärgern sich nach einem Bericht des IT-Management-Softwareanbieters Computer Associates (CA) mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer (57%), die das Internet in ihrer Arbeit brauchen, über lange Ladezeiten. Mehr als drei Viertel (77%) geben an, dass eine mangelhafte Web-Performance zu Zeitverlust führt und zu Lasten ihrer Produktivität geht. Des Weiteren erklären vier von zehn befragten Deutschen (39%), dass ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz darunter leidet, wenn Web-Applikationen nicht fehlerfrei funktionieren. Das geht aus der aktuellen Studie „CA Web Stress Index“,  im Rahmen derer das Forschungsunternehmen Redshift Research im Auftrag von CA Arbeitnehmer, die täglich mehr als vier Stunden einen PC für Ihre Arbeit nutzen, und private Internetnutzer in Europa befragt hat.

Die Folgen alleine für die Produktivität von Unternehmen sind in jedem Fall gravierend: Nach Auskunft von CA beziffern Schätzungen die Produktionsverlust in der EU aufgrund des sogenannten „Web-Stress“ auf jährlich 20 Milliarden Euro. In welchem Ausmaß Web-Anwendungen den Arbeitsalltag derzeit schon beherrschen, zeigen die Ergebnisse der Studie. So gaben fast alle Studienteilnehmer (96%) an, dass sie ohne Web-Anwendungen ihren Job nicht durchführen können. Dennoch hat rund jeder Siebte (14%) täglich und mehr als jeder Dritte (36%) zumindest einmal in der Woche mit Problemen bei den Web-Anwendungen zu kämpfen. Alternative Wege zur Erledigung der Arbeit gibt es für die meisten leider nicht: Für fast neun von zehn Befragten (87%) führt selbst in Falle dessen, dass die Geschäftsanwendungen im Internet nicht richtig funktionieren, an diesen Tools kein Weg vorbei, was in letzter Konsequenz zu Lasten ihrer Zeit und Produktivität geht und wiederum in letzter Konsequenz den Stress und Arbeitsdruck erhöht.

Mangelhafte Internet-Performance schadet dem Geschäft

Wie aus der Studie hervorgeht, leiden nicht nur Arbeitnehmer unter einer unzureichenden Performance. So hat die Studie auch den Zusammenhang zwischen Web-Performance und der Zufriedenheit von Konsumenten untersucht: Von den 500 befragten erwachsenen Personen in Deutschland nutzen nahezu alle das Internet für Recherchen (94%) und kaufen online ein (96%). Dabei besuchten die Konsumenten in der Regel verschiedene Internetseiten um sich zu informieren, bevor sie ein Produkt oder eine Dienstleistung (online oder im Geschäft) kaufen, was CA zufolge wiederum bedeute, dass ein funktionierender Web-Auftritt auch für diejenigen Unternehmen wichtig ist, die ihre Waren nicht über das Internet vertreiben.  „Stabile und ansprechende Webauftritte hinterlassen einen guten Eindruck, der das Kaufverhalten positiv beeinflussen kann. Im Umkehrschluss führen fehlerhafte Internet-Anwendungen dazu, dass die Internetnutzer schnell auf eine andere Website weiterklicken“, so CA.

Nutzer erwarten bei Problemen schnelle Lösung

Laut Studie erwartet jeder siebe Arbeitnehmer (14%), dass eine von ihm aufgerufene Web-Anwendung innerhalb von zehn Sekunden funktioniert. Steht die Internetanwendung dann nicht zur Verfügung, wechselt er zu einer anderen Website.  Weitere 44 Prozent sind spätestens nach 20 Sekunden ungeduldig, wobei mehr als zwei Drittel der Befragten (68%) nicht länger als eine Minute warten, bis sie entnervt die Internetanwendung schließen. Auch auf die Frage, innerhalb welcher Zeit Probleme bei der Internet-Anwendung behoben sein sollten, haben die Nutzer hohe Erwartungen: Bei der Fragebeantwortung mit Mehrfachnennung gab rund ein Viertel der Befragten (27%) an, dass ein Problem innerhalb von zehn Minuten gelöst sein sollte. Rund zwei Drittel (64%) genügt die Lösung binnen einer Stunde, und praktisch alle (96%) warten maximal einen Tag. In einer ähnlichen Größenordnung liegen die Antworten der befragten Konsumenten. „Web-Applikationen sind geschäftskritisch. Wenn eine Webanwendung nicht vollständig funktioniert, leiden darunter die Arbeitsmoral und die Produktivität mit direkten Konsequenzen für das Unternehmen“, so Kobi Korsah, Director EMEA Product Marketing bei CA.

Laut Alexander Kjerulf, „Chief Happiness Officer of the Happy at Work Project“, erwarteten Unternehmen von ihren Mitarbeitern, dass sie effizient und produktiv arbeiten. Wenn die IT-Systeme allerdings versagen, führt dies, wie Kjerulf zu berichten weiß, zu Stress und Frust, weil die Mitarbeiter davon abgehalten würden, selbst Standardaufgaben nachzukommen. Als Unternehmenssprecher, Autor und Berater von „happines at work“ hat er weltweit viele Unternehmen besucht. Kjerulf zufolge ist ihnen allen eines gemein: „Sie verfügen über keine zufriedenstellende (oder hundertprozent funktionierende) IT. Lahmende Web-Applikationen sind ein wesentlicher Grund für gestresste Mitarbeiter, sinkende Produktivität, Ausfallzeiten und häufiger Personalwechsel. ‚Glücklich‘ sind Personen bei der Arbeit, wenn sie effizient sind, Leistung bringen und einen positiven Beitrag für das Unternehmen leisten. Effiziente und verlässliche Web-Applikationen werden daher zunehmend zu einem wichtigen Instrument ohne das wir unsere Arbeit nicht angemessen erledigen können.“

Quelle: Computer Associates (CA)

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Zur Studie

Die Studie „2009 CA Web Stress Index“ wurde von dem unabhängigen Forschungsunternehmen Redshift Research durchgeführt. Interviewt wurden 1.000 Arbeitnehmer, die täglich mehr als vier Stunden einen PC für ihre Arbeit nutzen. Zudem wurden 2.500 Konsumenten befragt, die in den vergangenen zwei Monaten online Güter bestellt hatten. Die Untersuchungen wurden jeweils im Mai 2009 per Online-Fragebogen in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und UK durchgeführt. Weitere Informationen zur Studie finden sich hier.

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