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Pressemitteilung

Internationales Personalmanagement

Das Problem des Fachkräftemangels einerseits und die stetig wachsende Globalisierung andererseits führen seit Jahren zu einer Internationalisierung des Personalmanagements – nicht nur in Großkonzernen sondern auch im Mittelstand.
(PM) Ulm, 03.12.2013 - Viele mittelständische Betriebe sehen sich massiv mit der Problematik des Fach- und Führungskräftemangels konfrontiert. Darüber hinaus verlagern viele Mittelständler ihre Standorte aufgrund günstigerer Produktionsbedingungen in das Ausland oder aber Merger und Akquisitionen führen zu internationalen „Ablegern“ der Unternehmen. Diese Entwicklungen haben in den letzten Jahren zwangsläufig auch Einfluss auf das Personalmanagement in den Unternehmen genommen – weg vom lokalen hin zum globalen Planen und Handeln.

Dem zunehmenden Fach- und Führungskräftemangel versuchen viele Unternehmen bereits mit dem Rekrutieren von ausländischen Spezialisten entgegen zu treten. So werden beispielsweise hochqualifizierte spanische Hochschulabsolventen – welche teilweise mehrere Abschlüsse vorweisen können – auch mit Hilfe von Behörden wie der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Arbeitsagentur für die vakanten Stellen angeheuert. Dankbar ist hier natürlich der Einsatz von Headhuntern, die pro aktiv die geeignetsten Kandidaten identifizieren und zudem eine Vorauswahl tätigen. Oftmals verfügen Unternehmen jedoch nicht über dieses Mittel, wodurch die internen Personalverantwortlichen deutlich mehr gefordert sind. Neben der Überwindung der sprachlichen Barrieren gilt es zum einen die Soll-Anforderungen mit den Ist-Qualifikationen abzugleichen und zum anderen gegebenenfalls vorhandene kulturelle Unterschiede sowie die daraus resultierenden gegenseitigen Erwartungen zu berücksichtigen.

Sind erst mal die Weichen für den neuen ausländischen Mitarbeiter gestellt, gilt es – je nach Heimatland des Mitarbeiters – Aufenthaltserlaubnis und Arbeitsgenehmigungen zu erfassen und zu verwalten. Bei Unionsbürgern sowie Staatsangehörigen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz, ist keine Arbeitserlaubnis erforderlich. Hingegen unterliegen beispielsweise Staatsangehörige der Volksrepublik China oder aber auch der Russischen Föderation generell einer Visumpflicht.

Im Zuge der Personalentwicklung stehen die Personalverantwortlichen gerade in Unternehmen mit internationalen Standorten vor enormen Herausforderungen. Zusätzlich zur Umsetzung der Interessen, Ziele und Strategien des Unternehmens mittels der Personalentwicklung gilt es darüber hinaus auch auf die Gepflogenheiten und kulturellen Unterschiede der jeweiligen Mitarbeiter Rücksicht zu nehmen. Was in dem einem Standort durch Methoden und Toolkits in Kombination mit regelmäßig eingeforderten Feedback der Vorgesetzten erreicht werden kann, ist mit ziemlicher Sicherheit an einem anderen internationalen Standort ein Schuss in den Ofen, da beispielsweise gar keine Feedback-Kultur gelebt wird und/ oder der Fokus auf „Self-Learning“ Programmen liegt. In jedem Fall ist es von Vorteil, wenn die jeweiligen Weiterbildungsmaßnahmen von Verantwortlichen vor Ort gesichtet, bewertet und gegebenenfalls auf lokale Bedürfnisse hin angepasst werden, um eine zielführende Personalentwicklung ermöglichen zu können.

Unterstützung beim Internationalen Personalmanagement erhalten Unternehmen durch den Einsatz einer geeigneten Softwarelösung. Der Personalmanager – die innovative, webbasierte Personalmanagement Software von BITE – bietet umfangreiche Funktionalitäten zur Entlastung des unternehmensinternen Personalwesens beim Internationalen Personalmanagement.

Zum anderen trägt das umfangreiche Modul „Schulungsmanagement“ zu einer signifikanten Reduzierung des administrativen Aufwands hinsichtlich des Bereichs Personalentwicklung bei. So werden darüber zentral alle Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen erfasst, verwaltet, individuell durch die Mitarbeiter und gegebenenfalls deren Vorgesetze bewertet sowie abschließend granular ausgewertet. Darüber erhalten die Personalverantwortlichen einen belastbaren Indikator, ob und in welchem Grad die Schulung für die betroffenen Mitarbeiter des jeweiligen Standortes sowie für das Unternehmen einen Mehrwert geschaffen hat.

Erforderliche Aufenthaltserlaubnisse und Arbeitsgenehmigungen werden direkt in der digitalen Personalakte des zutreffenden Mitarbeiters erfasst und verwaltet. Ablaufende Gültigkeiten können über das Zertifikatsmanagement detailliert erfasst und die Verantwortlichen rechtzeitig daran mit Hilfe von Wiedervorlagen erinnert werden. Zur Optimierung der Personalgewinnung dient zweifelsohne der BITE Bewerbermanager, welcher eine Identifikation der geeignetsten Kandidaten für eine offene Stelle umfassend unterstützt.
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