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Interkulturelle Kommunikation im Gesundheitswesen

(PM) Göttingen, 27.01.2011 - Gesundheit ist das höchste Gut eines Menschen- egal aus welcher Kultur er kommt. Patienten wünschen sich neben einer guten Diagnose und Behandlung auch Verständnis und Einfühlungsvermögen von Seiten des Pflegers oder Arztes. Diese Wünsche und Bedürfnisse werden in der Praxis leider nicht immer erfüllt. Insbesondere dann, wenn Arzt und Patient aus unterschiedlichen Kulturen stammen und wenig Wissen über das „fremde“ Land vorhanden ist, kann es schnell zu Missverständnissen kommen. Damit sowohl zwischen Ärzten und Patienten als auch zwischen Kollegen unterschiedlicher Herkunft die Zusammenarbeit und Kommunikation erfolgreich verlaufen kann, sind interkulturelle Kompetenzen unerlässlich.

Viele der in den 1960ern angeworbenen „Arbeitsmigranten“ gehören heute der älteren, pflegebedürftigen Bevölkerung Deutschlands an. Hinzu kommt, dass auf Grund von wirtschaftlichen, politischen oder ökologischen Krisen jährlich etliche Menschen ihre Heimatländer verlassen und ein neues Leben in Deutschland beginnen. Wenn die Einwanderungsrate künftig weiter steigt, hat dies Auswirkungen auf alle Gesellschaftsbereiche. Für das Gesundheitswesen hat es zur Folge, dass sich die kulturelle Zusammensetzung der Patienten, Ärzte und des Pflegepersonals in den Arztpraxen und Krankenhäusern noch stärker verändern wird.

Abgesehen von sprachlichen Problemen, welche große Verständigungsschwierigkeiten bereiten können, treten vorwiegend interkulturell bedingte Missverständnisse und Konflikte auf, deren Ursache sehr häufig bei den Menschen fremder Herkunft gesucht wird.

Einerseits mangelt es dem Ärzte- und Pflegepersonal oft an Kenntnissen über Gesundheit, Krankheit und medizinische Versorgung in den jeweiligen Herkunftsregionen. Andererseits wird in der Ärzte- und Pflegeausbildung kein oder nur unzureichend Wissen über fremde Kulturen, deren Kulturstandards und Krankheitskonzepte, über Einstellungen und das Verhalten von Patienten mit Migrationshintergrund vermittelt. Wenn Kenntnisse oder das Verständnis für bestimmte Essgewohnheiten, religiöse Bräuche, das Besuchsverhalten von Angehörigen oder der Umgang mit Trauer und negativen Diagnosen fehlen, ist eine auf den Patienten individuell abgestimmte Betreuung kaum umsetzbar.

Damit interkulturelle Kommunikation im Gesundheitssektor gelingen kann, ist die Ausbildung und Weiterentwicklung interkultureller Kompetenzen und die Vermittlung spezifischer Merkmale über verschiedene Kulturen unabdingbar. Dazu werden gut ausgebildete interkulturelle Trainer benötigt, die sich in der Gesundheitsbranche auskennen und spezifische Trainings konzipieren und durchführen, um das Ärzte- und Pflegepersonal zu schulen.

Das Weiterbildungsinstitut IKUD® Seminare in Göttingen bietet das Zusatzmodul
„Interkulturelles Training im Gesundheitsbereich“ an, welches vom 02.- 04.03. 2011 stattfindet. Hier werden theoretische und praktische Kompetenzen für die Durchführung interkultureller Trainings in der Gesundheitsbranche vermittelt, sowie Krankheit und Gesundheit aus verschiedenen kulturellen Perspektiven betrachtet, damit besser mit kulturell bedingten Konfliktsituationen umgegangen und die Kommunikation zwischen ausländischen Patienten und Mitarbeitern optimiert werden kann.

Weitere Informationen unter www.ikud-seminare.de/Interkulturell-Kompetenz-Trainer-Ausbildung-Gesundheitsbereich.html
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Herr M.A. Alexander Reeb
Groner-Tor-Straße 33
37073 Göttingen
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