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Intelligente sind kreativer

Intelligente Menschen sind in Sachen Kreativität im Vorteil. Ein Monopol auf gute Ideen haben sie jedoch nicht.
(PM) Köln, 20.10.2011 - Intelligente Menschen sind in Sachen Kreativität im Vorteil: Ihr Gehirn arbeitet, schneller, effizienter und konzentrierter als das durchschnittlich Intelligenter und hat damit ein höheres Potential für kreative Leistungen. Ein Monopol auf gute Ideen haben sie jedoch nicht: Mit der richtigen Begeisterung kann jeder Mensch kreativ sein.

Denken intelligente Menschen schneller? Keineswegs, die Prozesse in ihren Gehirnen sind einfach effizienter. Ihre Gehirnaktivitäten sind auf wenige, für die jeweilige Aufgabe notwendige Areale beschränkt. Dies konnte in bildgebenden Verfahren bewiesen werden. Kreativität bedeutet Hochleistungssport für das Gehirn. Deshalb fördert die ressourcenschonende Arbeitsweise die Ideenbildung.

Bündeln und Umschalten: Darauf kommt es an

Der zweite Kreativitäts-Treiber ist das Arbeitsgedächtnis. Das Arbeitsgedächtnis kann fünf bis neun Informationseinheiten gleichzeitig verarbeiten. Intelligente Menschen können Informationseinheiten in sogenannten "Chunks" bündeln. Diese Fähigkeit ist beispielsweise bei Entscheidungen mit vielen Einflussfaktoren nützlich. Wer nicht bündeln kann, muss für die gleiche Aufgabe mehr Areale des Gehirns aktivieren. Er verbraucht zusätzliche Energie, was die Entstehung und Gestaltung von Ideen behindert.

Daneben beeinflusst die Arbeitsgeschwindigkeit des Gehirns die kreative Leistung. Ein langsamer Hirnrhythmus ist für kreative Prozesse förderlich - das haben Messungen der Gehirnströme ergeben. Kreative Menschen können schnell zwischen niedriger und hoher Aktivität umschalten.

Dieser langsame Hirnrhythmus entsteht zum Beispiel beim Tagträumen. Hieraus den Rückschluss zu ziehen, dass Tagträumer kreativere Menschen sind, ist jedoch falsch. Vielmehr zeichnen sich kreative Menschen dadurch aus, dass sie in der Lage sind, von Phasen der Träumerei auf Phasen der totalen Konzentration umzuschalten, in denen vor allem die Intelligenz gefragt ist.

Kreativität kann man lernen

Kreativität und Intelligenz sind ein untrennbares Paar. Dennoch ist der Grad der Kreativität einer Person nicht statisch, sondern er lässt sich fördern. Moderne Diagnostikmethoden zeigen, dass auch durchschnittliche Gehirne kreative Ideen produzieren können. Voraussetzung dazu ist allerdings die Begeisterung. Fehlt es an Be­geisterung, passiert im Gehirn nichts.

Kleine Kinder machen vor, was gemeint ist: Sie sprühen regelrecht und probieren alles aus - mehr als ihren Eltern manchmal lieb ist. So schieben sie neuronale Strukturveränderungen in ihren Köpfen und damit die Kreativität an. Älteren Menschen fällt es oft schwer, sich zu begeistern. Ihre neuronalen Strukturen bleiben wie sie waren. Wem es gelingt, sich bis ins hohe Alter für Neues zu begeistern, dessen Gehirn bleibt in Bewegung und damit kreativ.
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