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Tipps zu intelligenten Stromzählern: Welcher Smart Meter ist der richtige für mich?

Drei verschiedene Strommessgeräte sind in zwanzig Haushalten aus ganz Deutschland auf dem Prüfstand gekommen. Die Ergebnisse des zweiwöchigen Praxistests zeigen, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Techniken haben.
(PM) Berlin, 28.05.2014 - Wer auf intelligente Stromzähler zum Stromsparen setzt, sollte die benötigten Funktionen und den Einsatzort vorher genau prüfen. Das ist das zentrale Ergebnis eines Tests der Kampagne „Die Stromsparinitiative“. Zwanzig Haushalte haben verschiedene Geräte unter die Lupe genommen und berichten auf www.die-stromsparinitiative.de/stromkosten/smart-meter-im-test über die Erfahrungen mit Gebrauchsanleitung, Installation und Handhabung.

Die Unternehmen Conrad, Discovergy und Wattcher hatten den Haushalten je einen von drei unterschiedlichen intelligenten Stromzählern kostenfrei zur Verfügung gestellt: zwei Geräte, die die Daten des herkömmlichen Stromzählers per Funk auf ein Display übertragen und ein Smart Meter mit Internetanschluss, das den alten Stromzähler ersetzt. Mit den Ergebnissen des Tests hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online als Koordinatorin der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne die wichtigsten Fragen zur Auswahl von Smart Meter & Co. zusammen gestellt.

Was bringt ein Smart Meter?

Intelligente Stromzähler machen den Stromverbrauch sichtbar, indem sie ständig Zählerstände sammeln und auswerten. Das hilft beim Sparen und erleichtert die Suche nach Stromfressern. Vorteil gegenüber Messgeräten für die Steckdose: Auch Geräte ohne Netzstecker wie elektrische Durchlauferhitzer, Elektroherde und die Beleuchtung lassen sich damit prüfen. Durch die Auswertung per Display, Internet oder App haben die Verbraucher die Stromkosten jederzeit minutengenau im Blick.

Tester Marcus P. aus Gosen in Brandenburg: „Ich habe das Display in der Küche aufgestellt. Dadurch ist meine Familie merklich interessierter an unserem Stromverbrauch geworden. Ich hoffe, das trägt ein wenig dazu bei, Verschwendung eindämmen zu können.“

Ist mein Stromzähler für die smarte Messtechnik überhaupt geeignet?

Voraussetzung für Smart Metering ist der Zugang zum eigenen Stromzähler. Geeignet sind analoge und digitale Zähler. Fällt die Wahl auf ein Smart Meter, sollte ein Internetanschluss oder eine Steckdose in der Nähe sein. Möglich ist auch das Setzen einer neuen Steckdose oder eine Verbindung per Mobilfunk. Bei den Test-Geräten mit Funkverbindung dürfen zwischen Sender am Stromzähler und Empfänger maximal 20 bis 40 Meter liegen.

Was kosten intelligente Stromzähler?

Einmalig werden für die getesteten Geräte zwischen 100 und 220 Euro fällig. Für den Smart Meter fallen ab dem zweiten Jahr zusätzlich 35 bis 95 Euro jährliche Grundgebühr an. Zum Vergleich: Spart ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt mit elektrischer Warmwasserbereitung zehn Prozent Strom, sinken die jährlichen Stromkosten um 130 Euro.

Tester Gert Brandt aus Strasburg: „Nach den 14 Tagen haben wir täglich ca. eine Kilowattstunde eingespart durch bewussteren Umgang mit den Geräten. Das sind grob gerechnet schon 100 Euro Stromkosteneinsparung im Jahr.“

Soll der intelligente Stromzähler dauerhaft messen oder nur vorübergehend?

Smart Meter ersetzen den alten Stromzähler – mit einer Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren (im Fall des Test-Geräts). Wird er nicht weiter verwendet, baut ein Elektriker wieder den alten Zähler ein. Bei intelligenten Zählern mit Funkverbindung bleibt dagegen der alte Zähler und es gibt keine Mindestvertragslaufzeit. Von den zwei getesteten Geräten mit Funktechnik kann das eine von Laien installiert und wieder entfernt werden. Bei anderen muss für das Installieren am analogen Zähler laut Anleitung eine Fachkraft ran.

Welche Extras für Smart Meter sind hilfreich und nötig?

Der getestete Smart Meter kann ohne weitere Kosten mit dem Energiesparkonto von co2online verbunden werden. Das ermöglicht eine noch genauere Auswertung des Stromverbrauchs und die Nutzung der ebenfalls kostenlosen co2online-App EnergieCheck. Für die Geräte mit Funkverbindung ist kostenpflichtiges Zubehör erhältlich, das ebenfalls die Auswertung per Internet oder App ermöglicht. Für eines der Geräte im Test gibt es auch fernsteuerbare Messsteckdosen. Damit können einzelne Geräte überwacht und geschaltet werden. Für alle drei intelligenten Stromzähler sind Erweiterungen für Photovoltaikanlagen erhältlich.

Tester Günther S. aus Wiesbaden: „Besonders beeindruckt sind wir von der Visualisierung der Produktionsdaten: Einspeisung, Eigenverbrauch und Bezug. Es ist immer wieder spannend zu erkennen, welches Gerät wie viel Strom verbraucht.“
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ÜBER „DIE STROMSPARINITIATIVE“ UND CO2ONLINE

„Die Stromsparinitiative“ (www.die-stromsparinitiative.de) wurde vom Bundesumweltministerium initiiert. Das Kampagnenbüro ist bei co2online angesiedelt. Ziel der Stromsparinitiative ist es, private Haushalte in Deutschland zu motivieren, ihre ...
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