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Insolvenzen - Nach der Krise ist vor der Krise

Insolvenzgefahr: keine Entwarnung für den Mittelstand
(PM) Frankfurt, 10.02.2011 - Insolvenzgefahr: Optimismus ist gut – Vorsicht ist besser! Zwar hat Deutschland die Krise bislang vorbildlich gemeistert, dies gilt jedoch nicht für den Mittelstand. Die Weltwirtschaftskrise ist noch nicht vorbei, und sie kann noch so manche Krise nach sich ziehen. Die Experten von Frankfurt Partners empfehlen mittelständischen Unternehmen deshalb: „Bleiben Sie aufmerksam, beobachten Sie Ihr Unternehmen und seine Auftragsentwicklung. Betreuen Sie Ihre Kunden und akquirieren Sie ständig neue Aufträge.“

Wann ist ein Unternehmen bedroht?

Prinzipiell gilt, dass bei Unternehmen, die mit längerfristigen Aufträgen beschäftigt sind, die Insolvenzgefahr zunächst niedriger ist, als bei Unternehmen, die auf kurzfristigen Projekten aufbauen. Für projektorientierte Unternehmen empfiehlt es sich, die Personalkosten möglichst niedrig zu halten. Sinnvoll ist es hier projektbezoge Freiberufler ins Team zu holen und Zeitarbeit zu nutzen. Ein weiteres Indiz, wie bedroht ein Unternehmen sein kann, ist die Höhe der Rücklagen: Bei KMUs sollte die Eigenkapitalquote bei 25 Prozent und aufwärts liegen.

So sorgen mittelständische Unternehmen richtig vor

Unternehmen sollten bei den ersten Warnhinweisen ein Risikomanagement-Team bilden. Hier gilt es die Risiken des Unternehmens schonungslos und ohne Tabus zu bewerten und sich regelmäßig zu treffen. Eine ganz besondere Rolle spielen bei Liquiditätsproblemen die Fixkosten, wie etwa Personal- und Immobilienkosten. Diese sollten in schlechten Monaten auf jeden Fall unter dem dann generierten Umsatz liegen

Leidet das Unternehmen an knappen finanziellen Ressourcen, sollte regelmäßig ein Finanzstatus erstellt werden. Und: Alle Möglichkeiten zur Finanzierung und Optimierung des Cash-Flows sollten sorgfältig geprüft werden. Steckt ein Unternehmen in der Krise, sollte es sich an ein Beratungsunternehmen wenden. So profitiert man vom Wissen unabhängiger Experten, die nicht unter Betriebsblindheit leiden. „Sollte eine Insolvenzverschleppung im Raum stehen, sollte man sich unbedingt rechtzeitig juristischen Rat holen,“ so Managing Director René Meister von Frankfurt Partners.
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