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Top Gun Leaders: Insiderwissen von Elite-Piloten für Management, Unternehmen und Medizin

Wenn Piloten versagen, sind Menschenleben in Gefahr. Doch auch in Unternehmen können Fehlentscheidungen verheerende Folgen haben. Crew Ressource Management bereitet Piloten auf Ernstfälle vor. Unternehmen können von diesem Wissen profitieren.
(PM) Darmstadt, 14.05.2014 - „Flugzeugwunder in New York“ - wer kennt sie nicht, diese Schlagzeile zur Beinahe-Katastrophe am 15. Januar 2009, als ein Airbus A320 im Hudson-River notlandete. Wie durch ein Wunder blieben alle Passagiere und Crewmitglieder unverletzt. Der Pilot Chesley Sullenberger rettete 155 Menschen das Leben und ging als „Held vom Hudson“ für immer in die Geschichte ein.

Heldentum – ein Wunder? Mitnichten: Sullenberger erkannte die Probleme, ging eine Checkliste durch, sprach sich mit der Radarzentrale ab und hatte ein offenes Ohr für die Ratschläge seines Co-Piloten. So nahm diese Notsituation ein gutes Ende. Entscheidend war, dass der Pilot gut vorbereitet war und sein Wissen in brillanter Weise anwenden konnte.

Crew Ressource Management

Laut Untersuchungen haben die Human Factors einen hohen Anteil an Unfällen und Zwischenfällen. Die Frage ist deshalb: Wie kann menschliches Versagen verhindert werden? Dazu führten einige Fluglinien in den 1970er-Jahren Crew Ressource Management (CRM) ein. Zahlreiche Psychologen, Trainer, Lehrer und Wissenschaftler arbeiten seitdem an der Optimierung des Systems „Mensch“. Dabei entwickelte Management- und Entscheidungstechniken helfen Piloten, mit Gefahr- und Stresssituationen souverän umzugehen und zielorientiert zu handeln.

Wissenschaftler empfehlen die Einführung von CRM in Unternehmen

Hierzu startete in 1999 in den USA eine Langzeitstudie, die sich erstmals mit wichtigen Unternehmensfragen beschäftigte. Ziel war es, Einstellungen von Mitarbeitern zu erfassen und zu vergleichen, wie in Krankenhäusern und Cockpits mit Teamwork, Stress und Müdigkeit, aber auch Fehlermanagement und Risiken umgegangen wird. Dazu wurden Fluggesellschaften, über 1.000 Ärzte und Krankenschwestern sowie 30.000 Angehörige von Luftfahrzeugen über mehrere Jahre befragt.

Die wichtigsten Fragestellungen und Ergebnisse:

1. Haben Stress und Müdigkeit einen Einfluss auf Arbeitsleistungen?

Piloten: 26% der Befragten konnten einen Einfluss nicht bestätigen.
Mediziner: Für 70% der Befragten hatte Stress und Müdigkeit keinen Einfluss.

2. Werden Fehler wahrgenommen?

Piloten: 94% der Befragten nehmen Fehler wahr. 90% gaben zudem an, dass es in ihrem Arbeitsumfeld gut möglich sei, Fehler zu thematisieren.
Mediziner: Nur 66% war klar, dass auch sie Fehler machen. Ein Drittel der Befragten lehnte es grundsätzlich ab, dass Fehler in ihrem Verantwortungsbereich passieren würden. Gleichzeitig gaben 50% an, dass es in ihrem Arbeitsumfeld sehr schwierig sei, Fehler anzusprechen oder zuzugeben.

Schlussfolgerung

Die Luftfahrt verwendet Umfragen, Bewertungen, Testergebnisse etc., um Sicherheit und Erfolg im Flugbetrieb zu verbessern. Individuelle Stärken und Schwächen, aber auch Abläufe und Hierarchien werden konsequent auf Sinnhaftigkeit überprüft. Das Ziel, den Flug und Abläufe sicherer zu machen und Zwischenfälle und Unfälle zu vermeiden. Jeder Pilot weiß, dass man dies nur erreicht, wenn man sich selbst in ein Team integriert, sich weiterbildet, seine Einstellung und Meinung regelmäßig überprüft, Fehler zugibt und aus ihnen lernt.

Zwar bestätigt mehr als die Hälfte des med. Personals, dass Fehler gemacht werden, doch wird mit den Aussagen deutlich, dass es problematisch ist, Fehler zuzugeben und Konsequenzen abzuarbeiten. Übereinstimmend kamen die Wissenschaftler deshalb zur Überzeugung, dass Patienten und Mitarbeiter von einem Wissenstransfer aus der Luftfahrt profitieren können.

Führungskompetenz von Kampfpiloten

Jörg Wittenstein war Fluglehrer und Ausbilder an der Elite-Schule der Kampfpiloten – der TopGun School. Ralph Eckhardt war 20 Jahre Tornado-Pilot und fliegt jetzt bei einer großen Airline 747-Jumbo-Jets. Zudem ist er seit seiner Pensionierung weiter als Fluglehrer tätig. Zusammen bringen die beiden mehr als 13.000 Flugstunden mit. Andreas Borchert leitet seit vielen Jahren ein erfolgreiches Unternehmen und hat mehr als 50 Großprojekte weltweit umgesetzt. Die von den drei Ausbildern gewonnenen Erfahrungen und Managementtechniken werden in den Seminaren von Top Gun Leaders transparent und anwendbar.

Wahrnehmung und Entscheidungsfindung, Fehlerkultur und Teamwork, Umgang mit Stress und Unternehmenskultur sind Aspekte, die nicht nur bei Piloten, sondern auch in Unternehmen über Erfolg und Misserfolg entscheiden. So können Manager und Teamleiter, Verkäufer und Call-Center-Agenten, Mitarbeiter im Kundendienst und Ärzte mit den Techniken des CRM große Erfolge erzielen.

Die Seminare von Top Gun Leaders sind anders: Sie finden im Kursraum, aber auch im Cockpit und Simulator statt. Dabei arbeiten die Teilnehmer mit realen Fällen aus der Luftfahrt. Sie erleben hautnah und lebendig Perspektiven und Möglichkeiten, die die Fliegerei zum sichersten und effizientesten Fortbewegungsmittel gemacht haben und welche auch Unternehmen auf Erfolgskurs bringen.

Mehr Informationen: www.topgunleaders.com

Video: www.youtube.com/watch?v=pmGv9RqPTPI
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Herr Andreas Borchert
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ZUM AUTOR
ÜBER TOP GUN LEADERS LTD.

Das Unternehmen Top Gun Leaders wurde in 2013 von Jörg „Stoney“ Wittenstein und Ralph „Ecki“ Eckhardt, zwei altgediente Tornado-Piloten, in Zusammenschluss mit der Unternehmensberatung OpRisk von Andreas Borchert gegründet. Das Unternehmen ...
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