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News, 16.01.2013
Innovationen aus der Crowd
Innovationshebel „Crowd Innovation“
Sich das Wissen, die Ideen und die Kreativität von Menschen außerhalb des eigenen Unternehmens via Internet für Forschung und Entwicklung (FuE) zu Nutze machen – das ist der Grundgedanke des neuen Innovationsansatzes „Crowd Innovation“. Eine neue Studie hat jetzt die Potenziale und Erfolgsfaktoren der Innovationsmethode Crowd Innovation untersucht.
Konsumenten, Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten als Ideenpool zur Stärkung der eigenen Innovationskraft.
Konsumenten, Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten als Ideenpool zur Stärkung der eigenen Innovationskraft.

Kann das Aktivieren  der Internetgemeinde Unternehmen helfen, Innovationen wie etwa neue Produkte zu entwickeln, Geschäftsprozesse zu verbessern oder auch Ideen für neue Geschäftsmodelle zu entwickeln? Ganz klar: Ja! Welche Wege aber wirklich zum Erfolg führen, darüber scheiden sich die Geister. Die Strategieberatung Arthur D. Little hat deshalb im Rahmen einer Studie mittels Tiefeninterviews mit Vorständen versucht, herauszufinden, wie Unternehmen zu leistungsstarken Crowd Innovation-Ansätzen kommen können. In den Gesprächen hat die Strategieberatung vier zentrale Erfolgsfaktoren identifiziert.

Die erste Hürde ist Arthur D. Little zufolge die Wahl der richtigen Crowd Innovation-Plattform. Aufgrund des großen Spektrums an Crowd-Innovation-Anbietern und Crowds, die sich von technischen Experten bis hin zu Endverbrauchern erstreckten, sei sie der Strategieberatung nach erfolgsentscheidend. Ein zweiter bedeutender Faktor ist der Schutz des eigenen geistigen Eigentums: „Unternehmen müssen sicherstellen, dass keine vertraulichen Informationen durchsickern und das geistige Eigentum der Entwicklung beim Unternehmen liegt“, so Arthur D. Little. Sind diese Faktoren sichergestellt, gilt es im dritten Schritt die Crowd bzw. angesprochene Zielgruppe zu motivieren. Finanzielle Anreize zu schaffen, sei jedoch nur eine Möglichkeit von vielen. „Für viele Teilnehmer ist die Aussicht in einem Projekt eines Unternehmens involviert zu sein, das ihnen wirklich am Herzen liegt, ein wichtiger Motivationsfaktor“, berichtet die Strategieberatung. Erfolgsentscheidend und der vierte wichtiger Aspekt ist Arthur D. Little zufolge, mit den Teilnehmern zielgerichtet und klar zu kommunizieren.

Crowd Innovation bietet Unternehmen viele Potenziale

Wie aus den Tiefeninterviews hervorgeht, können Unternehmen von Crowd Innovation vielfach profitieren. So erhalten Unternehmen von der Crowd zu allererst mal ein Vielzahl von Ideen – und das laut Arther D. Little, verglichen mit traditionellen F&E-Maßnahmen, in einem breiterem Spektrum. Die Errichtungskosten hierfür sind gering. Des Weiteren bewirkt das Crowd Innovation-Engagement in Unternehmen einen Multiplikator-Effekt, da die Crowd-Ideen in den Teams besprochen würden und sich daraus weitere Ideen generierten. Ein weiterer Vorteil: Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter können in Innovationsprozesse eingebunden werden, was der Strategieberatung nach zu einer höheren Produktreue und stärkeren Bindung an das Unternehmen führen kann. Daneben lassen sich die Kosten im F&E-Bereich verringern: „Crowd Innovation, als ein Teil des F&E-Portfolios, ist ein effizienter und kosteneffektiver Weg, um den Innovationsnachschub sicherzustellen und die Produktivität von F&E zu steigern“, so Arther D. Little.

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