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News, 31.07.2016
Nahrungsmittel wieder deutlich teurer
Inflation in Deutschland weiter aufwärtsgerichtet
Höhere Nahrungsmittelpreise haben die Inflation in Deutschland im Juli auf niedrigem Niveau weiter angefacht. Demgegenüber standen anhaltend starke Preisrückgänge bei Energie. Auch bei Waren setzten sich die Preisrückgänge fort
Bei Nahrungsmitteln zog die Jahresteuerungsrate im Juli gegenüber Juni sprunghaft an (
Bei Nahrungsmitteln zog die Jahresteuerungsrate im Juli gegenüber Juni sprunghaft an (
Die Inflation in Deutschland bleibt zwar weiterhin auf niedrigen Niveau, hat aber im Juli den vierten Monat in Folge weiter anzogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Zahlen ermittelt hat, lagen die Verbraucherpreise im Juli durchschnittlich 0,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Juni hatte die Jahresteuerungsrate von Waren und Dienstleistungen durchschnittlich 0,3 Prozent betragen, im Mai war der Index der Verbraucherpreise nach einem geringfügigen Rückgang im April (- 0,1 %) insgesamt um 0,1 Prozent auf Jahressicht gestiegen.

Den größten Einfluss auf die Teuerung in Deutschland haben weiterhin die Preise für Energie. Sie lagen im Juli durchschnittlich 7,0 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit haben sich Preisrückgänge hier im Juli, nachdem die Preise im Juni weniger stark gesunken waren (- 6,4 % gegenüber 7,9 % im Mai), wieder leicht beschleunigt. Bei Waren zeigte sich dagegen eine umgekehrte Entwicklung. Hier verlangsamten sich die Preisrückgänge mit einer Jahresteuerungsrate von  -0,7 Prozent (März: - 1,2 %; April: - 1,0 %; Mai: - 0,9 %; Juni: - 0,8 %).

Treiber für das weitere Anziehen der Inflation in Deutschland waren erstmals wieder deutlich gestiegene Nahrungspreise, die im Juli nach zwei Monaten mit praktisch stagnierenden Preisen  (Mai: +/- 0,0 %; Juni: + 0,1 %) durchschnittlich um 1,1 Prozent höher lagen als im   Vorjahresmonat. Für Dienstleistungen mussten Verbraucher in Deutschland durchschnittlich sogar 1,4 Prozent mehr zahlen als im Juli 2015. Hier blieb die Jahresteuerungsrate allerdings auf Monatssicht konstant (Juni: ebenfalls + 1,4 %). Eine konstante Preisentwicklung zeigte sich auch bei den Mieten, die im Juli den dritten Monat in Folge das Vorjahresniveau um 1,1 Prozent überstiegen.

cs/Destatis

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