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News, 05.05.2015
Nahrungsmittel wieder etwas teurer
Inflation beschleunigt sich auf niedrigem Niveau
Anziehende Nahrungsmittelpreise haben die Inflation in Deutschland im April den dritten Monat in Folge an Fahrt gewinnen lassen. Allerdings bleibt der Anstieg der Verbraucherpreise weiterhin in Deutschland weit unter dem von Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Schwellenwert.
Erstmals nach vier Rückgängen in Folge legten die Nahrungsmittelpreise wieder im Vergleich zum Vorjahresmonat zu.
Erstmals nach vier Rückgängen in Folge legten die Nahrungsmittelpreise wieder im Vergleich zum Vorjahresmonat zu.

Rückläufige Preise für Energie und Waren haben auch im April die Jahresteuerungsrate auf niedrigem Niveau gehalten. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen errechnet hat, lagen die Verbraucherpreise im April nur 0,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit zog die Inflation zwar weiter an, bleibt aber gemessen an dem von der EZB für Preisstabilität definierten Schwellenwert von etwas unter zwei Prozent auf einem weiterhin sehr niedrigen Niveau. Im März waren die Verbraucherpreise binnen Jahresfrist um 0,3 Prozent gestiegen, im Februar hatte das Preisniveau, nachdem die Preise zu Beginn des Jahres erstmals seit 2009 sogar gesunken waren (Januar: - 0,4 %), nahezu stagniert (+ 0,1 %). Gegenüber März verbilligte sich das Leben für Verbraucher in Deutschland im April allerdings geringfügig um 0,1 Prozent.

Deutliche Entlastungen verzeichneten Verbraucher vor allem bei Energie. Hier lagen die Preise im April im Durchschnitt 5,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Im März hatten Verbraucher für Energie durchschnittlich 5,7 Prozent weniger zahlen müssen als ein Jahr zuvor. Auch Waren insgesamt verbilligten sich im Jahresvergleich erneut. Hier unterschritten die Preise das Vorjahresniveau im Schnitt um 0,6 Prozent. Das war der siebte Monat in Folge, in dem sich Waren insgesamt auf Jahressicht verbilligten. Bei den Nahrungsmitteln stoppte allerdings die Preistalfahrt. Hierfür mussten Konsumenten erstmals seit November letzten Jahres wieder etwas tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahresmonat, und zwar im Schnitt um 1,1 Prozent.

Auch für Dienstleistungen mussten Verbraucher mehr bezahlen. Sie verteuerten sich im Jahresvergleich im Schnitt um 1,1 Prozent (darunter Mieten: + 1,3 %).

cs/Destatis

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