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News, 05.09.2016
Verbraucherpreise stagnieren
Inflation auf niedrigem Niveau stabil
Die Verbraucherpreise haben im August auf Monatssicht stagniert. Auch die Jahresteuerungsrate blieb konstant. Sie verharrte bei 0,4 Prozent und damit weiter deutlich unter der von der EZB angestrebten Marke von knapp unter zwei Prozent.
Im August haben sich Waren nur mehr halb so stark verbilligt wie noch im März (Bild: PantherMedia / Nadeshda Goettmann)
Im August haben sich Waren nur mehr halb so stark verbilligt wie noch im März (Bild: PantherMedia / Nadeshda Goettmann)
Die Inflation in Deutschland bleibt konstant auf niedrigem Niveau. Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nach verteuerte sich das Leben im August in Deutschland lediglich auf Jahressicht um 0,4 Prozent. Im Juli hatte die Jahresteuerungsrate ebenfalls 0,4 Prozent betragen, im Mai und Juni hatten sich die Preise binnen Jahresfrist sogar im Durchschnitt nur 0,1 Prozent beziehungsweise 0,3 Prozent erhöht. Für die Europäische Zentralbank (EZB) ist das viel zu wenig. Für sie ist ein stabiles und konjunkturell optimales  Preisniveau erst bei einer Inflation von etwas unter zwei Prozent gewährleistet.


Den stärksten Einfluss auf die Jahresteuerungsrate in Deutschland hatte im August erneut die Preisentwicklung bei Energie. Hier unterschritten die Verbraucherpreise das Niveau des Vorjahresmonats im Schnitt um 5,9 Prozent. Damit hat sich die Preistalfahrt bei Energie verlangsamt. Im Juli hatten sich Energieerzeugnisse sogar im Schnitt um 7,0 Prozent auf Jahressicht verbilligt. Auch bei Waren insgesamt schwächten sich die Preisrückgänge ab. Hier sparten Verbraucher im August auf Jahressicht im Durchschnitt 0,6 Prozent. Das ist deutlich weniger als noch im März (- 1,2 %) und der fünfte Monat in Folge, in dem sich die Preistalfahrt verlangsamt (April: - 1,0 %; Mai: - 0,9 %; Juni: - 0,8 %, Juli: -0,7 %).

Nahrungsmittel waren im August dagegen deutlich teurer. Nachdem die Jahresteuerungsrate hier im Juli von 0,1 auf 1,1 Prozent nach oben geschnellt war, mussten Verbraucher im August für Nahrungsmittel durchschnittlich nur mehr 0,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch für Dienstleistungen muss Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Sie verteuerten sich im Schnitt auf Jahressicht um 1,3 Prozent und damit ebenfalls etwas schwächer als zuvor (Juni und Juli: + 1,4 %). Die Mieten zogen allerdings ein wenig stärker an als in den Monaten zuvor. Sie erhöhten sich gegenüber August 2015 im Schnitt um 1,2 Prozent (Mai –Juli: jeweils + 1,1 %)

cs/Destatis
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