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News, 08.03.2014
Erhöhte Inland- und Auslandsnachfrage
Industrie verzeichnet deutliches Anziehen der Orders
Der Auftragseingang in der Industrie hat zu Beginn des Jahres stark an Fahrt gewonnen. Vor allem aus der heimischen Wirtschaft erhielten die Industrieunternehmen im Januar deutlich mehr Bestellungen als im Dezember.
Am stärksten legte der Auftragseingang bei den Konsumgüterproduzenten zu.
Am stärksten legte der Auftragseingang bei den Konsumgüterproduzenten zu.
Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf Basis aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilte, gingen in der deutschen Industrie im Januar preis-, kalender- und saisonbereinigt 1,2 Prozent mehr Orders ein als im Dezember. Damit hat die deutsche Industrie die leichten Verluste aus dem Vormonat, als der Auftragseingang aufwärts revidiert um 0,2 zurückgegangen war, zum Jahresauftakt mehr als kompensiert. Die stärksten Impulse kamen aus dem Inland,  wo sich die Nachfrage gegenüber Dezember um 1,6 Prozent erhöhte. Bei den Orders aus dem Ausland verzeichnete die deutsche Industrie auf Monatssicht ein Auftragsplus von 1,0 Prozent.

„Die Auftragseingänge in der Industrie sind trotz eines geringen Volumens an Großaufträgen gut ins neue Jahr gestartet. Sie setzen ihren Aufwärtstrend fort“, kommentierte das Ministerium die aktuellen Zahlen. Grund zur Freude hatte insbesondere die Konsumgüterindustrie, die einen Zuwachs der Bestellungen um 6,3 Prozent vermelden konnte. Aber auch Investitions- und Vorleistungsgüter wurden mehr geordert. In diesen Industriesegmenten erhöhte sich Nachfrage binnen Monatsfrist um 0,5 beziehungsweise 1,4 Prozent.

Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegenüber Oktober/November erhöhten sich die Auftragseingänge für industrielle Erzeugnisse um 1,7 %. Sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland gingen mehr Bestellungen ein (+0,9 % bzw. +2,2 %). Die größeren Zuwächse der Bestellungen wurden im Zweimonatsvergleich bei den Investitionsgütern (+3,0 %) sowie bei den Konsumgütern (+2,6 %) verbucht. Die Auftragseingänge für Vorleistungsgüter gingen um 0,8 % zurück.

Im Vergleich zum Stand vor einem Jahr haben die Auftragseingänge in der Industrie im Dezember/Januar arbeitstäglich bereinigt um 7,3 % zugenommen. Die Bestellungen aus dem Inland waren um 3,8 % und die aus dem Ausland um 9,8 % umfangreicher.
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