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News, 23.09.2013
Industrie verlangsamt Ausstoßtempo
Gedämpfte Produktion im Juli
Die deutsche Wirtschaft hat im Juli ihren Ausstoß deutlich reduziert. Auf Zweimonatssicht hat sich die Produktion in Deutschland allerdings erhöht.
Vor allem Investitionsgüter wurden im Juli deutlich weniger produziert als noch im Juni.
Vor allem Investitionsgüter wurden im Juli deutlich weniger produziert als noch im Juni.
Das Produzierende Gewerbe hat im Juli seine Produktion gedrosselt. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf Basis vorläufiger Daten des Statistischen Bundesamtes bekannt gab, ging die Produktion in Deutschland gegenüber Juni preis-, kalender- und saisonbereinigt insgesamt um 1,7 Prozent zurück. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nach dem starken Produktionszuwachs im Juni  (+ 2,0 %) zwar eine Drosselung der Produktion erwartet,  dies allerdings im Mittel lediglich um 0,5 Prozent.

Grund für den Ausstoßrückgang war eine verminderte Produktionsdynamik in der Industrie. Hier verringerte sich die Produktion im Juli gegenüber Juni insgesamt um 2,1 Prozent. Verantwortlich hierfür war vor allem die Investitionsgüterindustrie, die ihre Produktion auf Monatssicht um 3,4 Prozent zurückfuhr. Aber auch Konsum- und Vorleistungsgüter wurden weniger erzeugt (-1,2 bzw. -1,0 %). Anders im Baugewerbe: Hier legte die Erzeugung weiter kräftig zu (+2,7 %). „Der aktuelle Rückgang der Industrieproduktion ist nicht zuletzt dem starken Produktionsergebnis des Vormonats geschuldet, das durch einen Brückentagseffekt gestützt wurde“, so das BMWi.

Trotz der Produktionsabschwächung zu Beginn der zweiten Jahreshälfte sieht das Ministerium die Entwicklung angesichts der neuen Berechnungen zum Bruttoinlandsprodukt   (BIP) verhalten positiv. „Auch nach den überarbeiteten Ergebnissen wurde die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Verlauf des ersten Halbjahrs 2013 deutlich ausgeweitet. Die Schwächephase wurde überwunden“ heißt es im Bericht. „Insgesamt scheint sich der Aufwärtstrend der Produktion in der Industrie moderat und im Baugewerbe deutlich kräftiger fortzusetzen.“

Diesen Aufwärtstrend bestätigt auch der aussagekräftigere Zweimonatsvergleich. So überstieg das Produktionsniveau des Zeitraums Juni/Juli die Erzeugung von April bis Mai um 0,5 Prozent (Industrie: +0,2 %; Baugewerbe: +1,8 %). Verantwortlich für das leichten Produktionszuwachs der Industrie waren die Vorleistungsgüter- und Konsumgüterproduzenten (+0,4 bzw. 0,5 %). Die Investitionsgüterproduktion blieb auf Zweimonatssicht dagegen nahezu konstant (-0,1 %).

An das Niveau des Vorjahreszeitraums reichte allerdings die Produktion im Produzierenden Gewerbe kumuliert im Zeitraum Juni/Juli nicht heran. (arbeitstäglich bereinigt: -1,1 %). Das gilt vor allem für die Industrie, die im Zeitraum Juni/Juli ein um 1,1 Prozent geringeres Produktionsvolumen auswies als ein Jahr zuvor. Die Erzeugung deutscher Baubetriebe unterschritt den Vorjahresstand dagegen lediglich um 0,5 Prozent.
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