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News, 17.12.2012
Industrie bremst Ausstoß
Deutsche Produktion erneut gesunken
Die Produktion in Deutschland hat sich im Oktober den dritten Monat in Folge abgeschwächt. Insbesondere das Bauhauptgewerbe und Investitionsgüterhersteller fuhren die Erzeugung merklich zurück. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Ausstoß deutlich, vor allem in der Industrie.
Dem BMWi zufolge dürfte sich die Produktion in Deutschland vorerst weiterhin verhalten entwickeln.
Dem BMWi zufolge dürfte sich die Produktion in Deutschland vorerst weiterhin verhalten entwickeln.
Das Produzierende Gewerbe in Deutschland hat im Oktober die Erzeugung weiter eingeschränkt. Dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zufolge verlor die deutsche Produktion gegenüber September preis-, kalender- und saisonbereinigt um 2,6 Prozent an Fahrt. Das war der dritte Monat in Folge mit einer Produktionsabschwächung. Im September hatte sich der Ausstoß des Produzierendes Gewerbes aufwärts revidiert bereits um 1,3 Prozent und im August um 0,5 Prozent auf Monatssicht verringert.

Vor allem das Bauhauptgewerbe drückte kräftig auf die Bremse. Dem BMWi nach fuhren Deutschlands Baubetriebe die Erzeugung im Oktober gegenüber September um 5,3 Prozent zurück. Aber auch die Industrie erzeugte deutlich weniger. Hier verringerte sich der Ausstoß binnen Monatsfrist, nachdem er im September bereits um 2,3 Prozent gesunken war, erneut um 2,4 Prozent. Besonders starke Produktionseinschränkungen meldeten die Investitionsgüterhersteller, die ihre Produktion gegenüber September um 4,3 Prozent verringerten. Der Ausstoß an Konsum- und Vorleistungsgütern sank auf Monatssicht um 0,9 bzw. 1,0 Prozent. Die Energiewirtschaft fuhr die Erzeugung im Oktober ebenfalls zurück.

Im Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August verringerte sich die Produktion um 2,7 Prozent, wobei die Industrie in der Zweimonatsbetrachtung mit einem Rückgang um 3,4 Prozent eine fast doppelt so starke Produktionseinschränkung ausweist wie der Bau (-1,6%). Am stärksten drosselten die Investitionsgüterhersteller die Produktion, die ihren Ausstoß auf Zweimonatssicht um 5,4 Prozent verringerten. Die Produktion von Vorleistungsgütern sank im selben Zeitraum um 2,9 Prozent, während die Konsumgüterindustrie ein leichtes Plus von 0,4 Prozent ausweist.

Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Produktion des Produzierenden Gewerbes im Zeitraum September/Oktober um 2,3 Prozent. Dieser Rückgang ist jedoch  allein der Industrie geschuldet, die in der Zweimonatsbetrachtung 3,1 Prozent weniger produzierte als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Bauhauptgewerbe lag dagegen die Erzeugung im September/Oktober 0,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Das Produzierende Gewerbe ist schwach ins Jahresschlussquartal gestartet. Das Niveau der Industrieproduktion liegt im Oktober saisonbereinigt um 3,9 % und das der Erzeugung im Bauhauptgewerbe um 4,6 % unter dem Durchschnitt des dritten Quartals“, so das Ministerium. „Trotz des Anstiegs der industriellen Auftragseingänge im Oktober deutet die Gesamtentwicklung darauf hin, dass der Verlauf der Produktion in der Industrie und im Bauhauptgewerbe vorerst verhalten bleiben wird.“
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