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News, 26.04.2012
Deutsche Industrie
Erzeugerpreise steigen erstmals wieder etwas stärker
Der Preisauftrieb bei industriellen Erzeugnissen hat sich im März in Deutschland erstmals wieder leicht beschleunigt. Am stärksten stiegen die Erzeugerpreise für Energie und Nahrungsmittel.
Auch die Preise für Vorleistungsgüter stiegen im Vergleich zum Vorjahr erstmals wieder etwas stärker, wenn auch auf niedrigem Niveau.
Auch die Preise für Vorleistungsgüter stiegen im Vergleich zum Vorjahr erstmals wieder etwas stärker, wenn auch auf niedrigem Niveau.

Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge lagen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im März im Durchschnitt 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Damit hat sich die Jahresteuerungsrate gewerblicher Produkte auf Erzeugerebene erstmals seit Juli letzten Jahres wieder leicht erhöht (Februar: +3,2%).  Gegenüber Februar stieg der Index der Erzeugerpreise um 0,6 Prozent und damit ebenfalls stärker als erwartet. Ökonomen hatten lediglich mit einer Teuerung um 0,4 Prozent auf Monatssicht gerechnet.

Den stärksten Einfluss auf den Index der Erzeugerpreise hatte wie in den Vormonaten abermals die Preisentwicklung bei Energieprodukten, die sich im März auf Jahressicht um 7,1 Prozent und gegenüber Februar um 1,3 Prozent verteuerten. Im Februar hatte die Jahresveränderungsrate noch 6,9 Prozent betragen. Am stärksten stieg der Preis für Erdgas, das im Durchschnitt 15,9 Prozent mehr kostete als im März 2011. Leichtes Heizöl verteuerte sich im März auf Jahressicht um 11,2 Prozent, Benzin und Diesel  um 8,5 bzw. 6,7 Prozent.  Elektrischer Strom dagegen verbilligte sich auf Jahressicht um 0,3 Prozent. Ohne Preiserhöhungen bei Energie wäre der Index der Erzeugerpreise gegenüber März 2011 nach Auskunft der Statistiker um 1,6 Prozent und damit weniger als halb so stark auf Jahressicht gestiegen.

Das Preisniveau von  Vorleistungsgütern - Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden – stieg gegenüber März 2011 dagegen lediglich um 0,9 Prozent. Auch hier zog allerdings die Jahresteuerungsrate gegenüber Februar (+0,7%) leicht an. Investitionsgüter verteuerten sich auf Jahressicht um 1,3 Prozent und damit ebenfalls erheblich weniger als gewerbliche Produkte insgesamt, wenngleich auch hier die Teuerung leicht anzog (Februar: 1,1%).  Bei Gebrauchsgütern dagegen schwächte sich der Preisauftrieb im März leicht ab. Sie verteuerten sich binnen Jahresfrist um nurmehr 1,9 Prozent (Februar: +2,2%). Auch gegenüber Februar lies hier der Preisdruck etwas nach (-0,2%).

Deutlich stärker zogen die Preise für Verbrauchsgüter an. Sie verteuerten sich im Schnitt auf Produzentenebene binnen Jahresfrist um 3,7 Prozent. Gegenüber März blieb allerdings die Jahresteuerung konstant. Nahrungsmittel kosteten sogar im Durchschnitt 4,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat (+0,3% gegenüber Februar). Besonders kräftig zog der Preis für Zucker an, der sich im März auf Jahressicht um 38,8 Prozent verteuerte. Auch Rindfleisch und Margarine waren deutlich teurer als im Vorjahresmonat (+10,7% bzw. +11,7%). Butter kostete dagegen deutlich weniger. Sie verbilligte sich im März auf Jahressicht um 18,8 Prozent und gegenüber Februar um 7,7 Prozent.
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