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GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.
Pressemitteilung

In drei Jahren den Konzern „fit gemacht“ für Projektmanagement

„Deutscher Project Excellence Award 2009“ geht an den Flughafen München
(PM) Nürnberg, 29.10.2009 - Nürnberg, 29.10.2009 - Deutschlands bestes Projektmanagement kommt aus Bayern: Ein Team der Flughafen München GmbH hat den Preis „Deutscher Project Excellence Award 2009“ gewonnen, eine Prämierung, mit dem der Fachverband „GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.“ Spitzen-Projektmanagement auszeichnet. Weiterhin nominierte die GPM das Projekt eines Teams aus dem Technologiekonzern Siemens AG. „Diese beiden Erfolgsteams zeigen, welche Erfolge die Wirtschaft mit professionellem Projektmanagement erzielen kann“, erklärte GPM Vorstand Raimo Hübner auf der Awardverleihung am 14. Oktober 2009 in Berlin, zu der rund 650 Gäste zusammengekommen waren. Mit ihrem Preis „Deutscher Project Excellence Award“ zeichnet die GPM seit 1997 jährlich die bundesweit besten Projektteams aus. In der Fachwelt des Projektmanagements hat dieser Award eine ähnliche Bedeutung wie der „Oscar“ der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die Filmwirtschaft.

Das Siegerteam der Flughafen München GmbH (FMG) hatte eine komplizierte Aufgabe zu bewältigen. Unter Projektleiterin Claudia Donig harmonisierte es das im Unternehmen verwendete Projektmanagement und machte die Projektarbeit professioneller. „Wir haben erreicht, dass unsere etwa fünfhundert in Projekten tätigen Mitarbeiter künftig nach einheitlichen Methoden arbeiten und es zu weniger Reibungsverlusten kommt“, erklärte Claudia Donig, „dafür haben wir anfangs ermittelt, mit welchen erfolgreichen Methoden man bereits in Bereichen wie Bauwesen, IT oder Produktentwicklung arbeitet. Im zweiten Schritt haben wir ein gemeinsames Verständnis von Projektmanagement im Konzern entwickelt, darin die erfolgreichen Methoden integriert und auf vielfältige Weise in unserer Organisation verankert.“ So hat das Team in seinem über drei Jahre dauernden Projekt unter anderem Prozessmodelle und Arbeitshilfen erarbeitet, das konzerneigene Schulungskonzept angepasst, Karrieremöglichkeiten im Projektmanagement erweitert und einen eigenen Wettbewerb für Projektteams der Flughafen München GmbH ins Leben gerufen. Unterstützt wurde Claudia Donigs Team von Experten der parameta Projektberatung (Erding).

Nach Meinung von Fachleuten gelingt ein solches Projekt nur, wenn sich die Mitarbeiter von dem Vorhaben überzeugen und für die Veränderungen gewinnen lassen. „Wir wollten unseren Kollegen keine neuen Methoden für Projekte verordnen, sondern mit ihnen gemeinsam einen kulturellen Wandel im Konzern herbeiführen“, erläuterte Claudia Donig ihre Ziele. Eben diesen erfolgreichen Wandel lobte die Jury, als sie dem Projektteam den diesjährigen Preis „Deutscher Project Excellence Award 2009“ zusprach: Das Team habe Mitarbeiter, die dem Vorhaben zunächst skeptisch gegenüberstanden, als Unterstützer gewonnen. Das Projektmanagement am Flughafen sei deutlich professionalisiert und die Methoden des Changemanagements klug genutzt worden. Weiteres Jury-Lob: Die hochengagierte Projektleiterin brachte die gesamte Flughafen München GmbH hinter ihr Vorhaben – bis hin zur Unternehmensspitze. So reiste Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung, eigens zur Awardverleihung nach Berlin, um seinem Erfolgsteam zum gewonnenen Wettbewerb zu gratulieren. „Diese Geste illustriert einmal mehr die Unterstützung der Geschäftsführung für das Projekt“, hob GPM Vorstand Raimo Hübner hervor.

Mit einem technischen Projekt war das Team von der Siemens AG beim Wettbewerb um den Preis „Deutscher Project Excellence Award 2009“ angetreten. Der Münchner Technologiekonzern wirkte mit an dem Bau einer U-Bahn in Kaohsiung, der zweitgrößten Stadt Taiwans. „Unser Projekt umfasste die Lieferung von 42 Zügen, die Installierung aller Signalanlagen, die Versorgung mit Bahnstrom sowie das übergreifende Projektmanagement und Systemintegration“, berichtete Kurt Schober, Leiter des prämierten Projekts. Als Herausforderung dieses Vorhabens nannte Kurt Schober unter anderem die Zusammenarbeit mit einem vergleichsweise unerfahrenen Kunden, die klimatischen Bedingungen am Einsatzort sowie die Rekrutierung und Ausbildung der örtlichen Fachkräfte. Hinzu kam: Ein Tunneleinbruch warf das Projekt im Zeitplan um 24 Monate zurück. Trotz dieser Verzögerung konnte das Siemens-Team den festgesetzten Übergabetermin halten. Die Jury würdigte unter anderem die souveräne Planung und Steuerung dieses schwierigen Projekts. Auch die interkulturelle Kompetenz des Teams sowie die hohe Zufriedenheit des Kunden beeindruckte die Jury.
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