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News, 27.11.2014
Deutsche Importe immer günstiger
Deutsche Einfuhrpreise sinken weiter
Die Talfahrt der deutschen Einfuhrpreise hat sich im Oktober fortgesetzt. Vor allem weiter sinkende Energiepreise drückten abermals das Preisniveau nach unten.
Während Energie und Rohstoffe deutlich günstiger waren als im Vorjahresmonat, zogen die Preise für Rohkaffee-Importe um mehr als die Hälfte an.
Während Energie und Rohstoffe deutlich günstiger waren als im Vorjahresmonat, zogen die Preise für Rohkaffee-Importe um mehr als die Hälfte an.
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes sind die deutschen Einfuhrpreise im Oktober abermals im Durchschnitt unter dem Niveau des Vorjahresmonats geblieben. Dem Statistikamt zufolge lag der Index der deutschen Importpreise um 1,2 Prozent niedriger als im Oktober 2013. Das war der 22. Monat in Folge, in dem sich deutsche Importe insgesamt verbilligten. Im September war das Preisniveau der deutschen Einfuhren insgesamt um 1,6 Prozent auf Jahressicht zurückgegangen, im August sogar um 1,9 Prozent.

Energie- und Rohstoffpreise weiterhin auf Talfahrt


Beeinflusst wird die Preisentwicklung bei den Einfuhren weiterhin vor allem von dem Preisverfall bei Energie. Im Oktober mussten deutsche Importeure hierfür dem Statistikamt zufolge durchschnittlich 11,3 Prozent weniger zahlen als im Vorjahresmonat, gegenüber September sanken die Preise für importierte Energie im Schnitt um 2,9 Prozent.

Auch Importe von Rohstoffen verbilligten sich im Jahresvergleich erneut. Sie kosteten im Oktober durchschnittlich 7,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Weiterhin auf Talfahrt blieben unter anderem, die Preise für Getreide, das sich im Schnitt auf Jahressicht um 5,8 Prozent verbilligte. Gleiches galt für Weizen (-4,7 %) und Mais (-12,9%). Besonders starke Preisrückgänge zeigten sich bei importierten Eisenerzen, die sich binnen Jahresfrist um 28,1 Prozent verbilligten. Metalle insgesamt dagegen waren deutlich teurer (+3,9 %; darunter Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen: + 0,9 %). F

Die Preisrückgänge bei Energie herausgerechnet, legten die Einfuhrpreise im Oktober insgesamt jedoch sogar leicht zu (+0,4 %). Preistreiber

Preissturzflug bei Zucker, Preisexplosion bei Rohkaffee

Importierte Nahrungsmittel waren ebenfalls im Durchschnitt günstiger. Sie verbilligten sich im Schnitt um 1,6 Prozent. Erheblich weniger bezahlen mussten Importeure unter anderem für Fleisch (ohne Geflügel), das im Oktober 8,8 Prozent weniger kostete als ein Jahr zuvor. Die Preise für Milch und Milcherzeugnisse unterschritten das Vorjahresniveau ebenfalls deutlich um 5,8 Prozent. Auch Öle und Fette waren deutlich günstiger (- 4,4 %). Importierter Zucker kostete im Durchschnitt sogar gut ein Viertel weniger als im Oktober letzten Jahres (-28,0 %), Obst und Gemüseerzeugnisse waren dagegen im Durchschnitt etwas teurer (+2,5 %). Förmlich eine Preisexplosion gab es bei Rohkaffee. Hierfür mussten Importeure im Oktober stolze 59,7 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor.

Computer-Importe deutlich günstiger


Importe von Investitionsgütern waren im Oktober nahezu ähnlich teuer wie im Vorjahr. Hier erhöhten sich die Einfuhrpreise lediglich auf Jahressicht im Schnitt um 0,2 Prozent. Die Preise für Maschinen zogen etwas stärker an. Sie verteuerten sich im Schnitt im Jahresvergleich um 0,8 Prozent, elektrische Ausrüstungen sogar um 1,5 Prozent.


Verbrauchsgüter verteuerten sich im Schnitt um 0,6 Prozent, Gebrauchsgüter kosteten im Durchschnitt 0,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Signifikante Preisentwicklungen gab es bei letzteren zum Beispiel bei Computern und Perepherie-Geräten, die sich im Jahresvergleich um durchschnittlich 4,4 Prozent verbilligten. Für Smartphones mussten Importeure sogar durchschnittlich 11,5 Prozent weniger zahlen als ein Jahr zuvor. Bekleidung war dagegen teurer als im Oktober 2013 (+2,2 %). Gleiches galt für Leder und Lederwaren (+3,6 %) sowie für Schuhe (+2,6 %).
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