VOLLTEXTSUCHE
News, 05.09.2013
Importe etwas teurer
Deutsche Einfuhrpreise leicht gestiegen
Deutsche Importe haben sich im Juli nach viermonatiger Talfahrt erstmals wieder leicht auf Monatssicht verteuert. Allerdings liegen die Einfuhrpreise im Durchschnitt weiter deutlich unter dem Niveau des letzten Jahres.
Die Preise für importierte  Fertigwaren lagen im Juli im Mittel 1,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau, Rohstoff-Importe verbilligen sich sogar im Schnitt um 5,5 Prozent.
Die Preise für importierte Fertigwaren lagen im Juli im Mittel 1,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau, Rohstoff-Importe verbilligen sich sogar im Schnitt um 5,5 Prozent.
Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge mussten deutsche Importeure im Juli für nach Deutschland eingeführte Güter durchschnittlich 2,6 Prozent weniger zahlen als im Vorjahresmonat.  Das war der der siebte Monate in Folge, in dem sich deutsche Importe insgesamt auf Jahressicht verbilligten. Im Juni hatten die Einfuhrpreise das Vorjahresniveau im Schnitt um 2,2 Prozent unterschritten, im Mai sogar um 2,9 Prozent. Gegenüber Juni zogen allerdings die Einfuhrpreise, nachdem sie zuvor vier Monate in Folge im Schnitt gesunken waren, etwas an. Hier weist der Einfuhrpreisindex im Mittel einen Anstieg um 0,3 Prozent aus. Im Juni hatten sich deutsche Importe noch auf Monatssicht um durchschnittlich 0,8 Prozent verbilligt.

Großen Anteil an der negativen Jahresveränderungsrate hatte die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie. Hier sanken die Preise seit Juli letzten Jahres im Schnitt um 4,1 Prozent. Gegenüber Juni legten allerdings die Preise deutlich zu (+ 2,8 %). Grund für die Teuerung gegenüber Juni war vor allem ein starker Anstieg der Erdölpreise (+ 5,1 %). Auch Mineralölprodukte verteuerten sich im Juli deutlich (+ 3,8 %). Importierte Steinkohle war dagegen deutlich günstiger: Sie verbilligte sich im Schnitt auf Jahressicht um 17,1 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie wären die Einfuhrpreise im Schnitt 2,7 Prozent unter dem Vorjahresstand gelegen und gegenüber Juni um 0,5 Prozent gesunken.

Starke Preisrückgänge gab es überdies bei Rohkaffee, der sich auf Jahressicht um 30,3 Prozent verbilligte. Auch bei metallischen Rohstoffen setzten sich die Preisrückgänge fort. So mussten Unternehmen etwa für importiertes Eisenerz im Durchschnitt 19,9 Prozent weniger zahlen als im Juli 2012. Die Preise für Nicht-Eisen-Metallerze fielen binnen Jahresfrist um 15,9 Prozent, Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen verbilligten sich auf Jahresssicht noch immerhin im Schnitt um 9,7 Prozent. Erheblich teurer waren dagegen Milch und Milcherzeugnisse (+ 10,5 %).

Der Index der Ausfuhrpreise sank im Juli 2013 im Vergleich zu Juli 2012 um 0,9 %. Im Juni 2013 hatte die Vorjahresveränderung – 0,6 % betragen, im Mai 2013 waren es – 0,5 %. Gegenüber dem Vormonat Juni 2013 veränderte sich der Ausfuhrpreisindex nicht.
WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
Erfolgsfaktor Datensicherheit und Datenschutz
Gleich wie gut ein Unternehmen technologisch gegen Cyberkriminalität abgesichert ist: Die letzte ... mehr

SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG