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News, 13.06.2016
Insolvenzen nehmen weiter ab
Immer weniger Verbraucher- und Unternehmensinsolvenzen
Der Rückgang der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland setzt sich fort: Im März meldeten fast zehn Prozent weniger Firmen Insolvenz an als im Vorjahresmonat. Auch die Insolvenzen von Verbrauchern nahmen weiter ab.
Die robuste Konjunktur und gute Lage auf dem Arbeitsmarkt lässt die Zahl der Insolvenzen weiter sinken (Bild: PantherMedia  / CITAlliance).
Die robuste Konjunktur und gute Lage auf dem Arbeitsmarkt lässt die Zahl der Insolvenzen weiter sinken (Bild: PantherMedia / CITAlliance).
In Deutschland gibt es immer weniger Unternehmensinsolvenzen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) meldeten im März bei den Amtsgerichten 1.902 Unternehmen Insolvenz an. Das waren 9,3 Prozent weniger als im März 2015. Damit summierte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal auf 5.436 Fälle. Das ist ein Rückgang binnen Jahresfrist um 5,6 Prozent und war das 20. Quartal in Folge mit einer im Vorjahrsvergleich rückläufigen Zahl von Firmenpleiten. Letztmals einen Anstieg registrierten die Gerichte im ersten Quartal 2010, als die Zahl der Unternehmensinsolvenzen binnen Jahresfrist um 6,7 Prozent nach oben geschnellt war.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Handel und im Baugewerbe. In diesen Branchen stellten im ersten Quartal 982 beziehungsweise 928 Unternehmen einen Insolvenzantrag. Dahinter freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungsunternehmen (623 Unternehmensinsolvenzen), das Gastgewerbe (546 Insolvenzanträge), sonstige Dienstleister (510 Insolvenzen) und das Verarbeitende Gewerbe (417 beantragte Insolvenzverfahren).

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte im ersten Quartal 2016 auf insgesamt rund 4,9 Milliarden Euro. Das waren rund 700 Millionen Euro mehr als im selben Vorjahreszeitraum (Q1/2015: 4,2 Mrd. Euro).

Verbraucherinsolvenzen noch stärker rückläufig

Von Verbrauchern registrierten die Gerichte im März 6.704 Insolvenzanträge. Hier ging die Zahl der Insolvenzen binnen Jahresfrist sogar um 13,0 Prozent zurück. Dabei unterschritt die Zahl Insolvenzen ehemals Selbstständiger das Vorjahresniveau um - 8,2 Prozent und die Zahl der Insolvenzen von natürlichen Personen als Gesellschafter den Vorjahresstand um 16,7 Prozent (Nachlässe und Gesamtgut: - 1,2 %). Für das gesamte erste Quartal ergab sich mit 19.176 Verbraucherinsolvenzen im Vorjahresvergleich ein Rückgang um 6,0 Prozent (Insolvenzen ehemals Selbstständiger: - 13,0 %; Insolvenzen von natürlichen Personen als Gesellschafter: - 4,8 % %; Nachlässe und Gesamtgut: - 1,9 %).

cs/Destatis
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