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News, 21.01.2015
bAV wird Standard
Immer mehr Deutsche betreiben betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) wird bei Beschäftigten in Deutschland mehr und mehr Standard: Einer Studie nach besitzen mittlerweile fast zwei Drittel aller Arbeitnehmer eine sogenannte Anwartschaft auf eine bAV.
Vor dem Hintergrund des sinkenden gesetzlichen Rentenniveaus kommt der betrieblichen Altersvorsorge eine immer größere Bedeutung zu. (Bild: Bernd Kasper / pixelio.de)
Vor dem Hintergrund des sinkenden gesetzlichen Rentenniveaus kommt der betrieblichen Altersvorsorge eine immer größere Bedeutung zu. (Bild: Bernd Kasper / pixelio.de)
Nach Auskunft der Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) besaßen Ende 2013 insgesamt rund 17,8 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland eine Anwartschaft auf eine betriebliche Altersvorsorge (bAV). Eine Anwartschaft ist eine gesetzlich gesicherte Erwerbsaussicht auf ein Recht, wie etwa die Zahlung von (bAV-)Versicherungsleistungen, dessen Voraussetzungen noch nicht komplett erfüllt sind. Das entspricht rund 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Damit hat sich die Zahl der Arbeitnehmer mit einer bAV dem Ministerium allein seit 2013 um mehr als eine halbe Million erhöht. Das geht aus einer „Trägerbefragung zur betrieblichen Altersversorgung 2013“ im Auftrag des BMAS hervor, deren Ergebnisse jetzt in einem Forschungsbericht veröffentlicht wurden.

Die Mehrfachanwartschaften miteingerechnet summierte sich die Zahl der Anwartschaften in der bAV nach Angaben der Träger der betrieblichen Altersversorgung Ende des Jahres 2013 auf insgesamt rund 20,1 Millionen. Damit hat sich die Zahl der Anwartschaften in der bAV seit den Reformen im Jahr 2001 um rund 5,5 Millionen erhöht. Hauptmotor war hier die Privatwirtschaft, in der im Zeitraum 2001 bis 2013 rund 5,3 Millionen Anwartschaften entstanden (öffentlicher Sektor: 187.000 neue Anwartschaften). Der größten Zuwachs verzeichneten Pensionskassen: Hier nahm die Zahl der Anwartschaften zwischen 2001 und 2013 um 3,4 auf 4,8 Millionen zu. Meist genutzte bAV-Variante war die Direktversicherung mit 4,9 Millionen Anwartschaften. Für Direktzusagen und bei Unterstützungskassen bestanden Ende 2013 zusammengenommen 4,6 Millionen Anwartschaften. Hinzu kamen 448.000 Anwartschaften bei Pensionsfonds.

„Obwohl  […] die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung mit dem Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Schritt hält, muss sie noch weiter gestärkt werden. Betriebliche Alterssicherung muss auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Klein- und Mittelbetrieben selbstverständlich werden.“, kommentierte das BMAS die Ergebnisse der Trägerbefragung zur bAV.

Der Forschungsbericht steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.
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