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News, 06.10.2010
Imagewerbung boomt
Markenkommunikation steht (wieder) hoch im Kurs
Die gute Konjunktur in Deutschland macht es möglich: Deutsche Firmen investieren wieder stärker in ihr Image. Laut Nielsen gaben deutsche Unternehmen seit Beginn des Jahres gut ein Fünftel mehr für Imagewerbung aus als im Vergleichszeitraum 2009.
´Besonders hoch im Kurs stand Werbung um des Images Willen bei Unternehmen aus dem Kfz-Segment.
´Besonders hoch im Kurs stand Werbung um des Images Willen bei Unternehmen aus dem Kfz-Segment.
Image- und Markenkommunikation ist für Unternehmen in Deutschland wieder zu einem zentralen Thema geworden. Das zeigen aktuelle Zahlen zum Bruttowerbedruck des Marktforschungsunternehmens Nielsen Media Research. Danach summierten sich die Bruttoausgaben für Imagewerbung von Januar bis August 2010 auf rund 570 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs um 21,4 Prozent bzw. 101 Millionen Euro. „Das krisenbedingt oftmals angekratzte Image von Unternehmen schürt die Skepsis bei Kunden und Konsumenten. Um diesen negativen Auswirkungen der Krise entgegenzuwirken bzw. ihre Position auf- und auszubauen, steigerten viele Unternehmen ihren Bruttowerbedruck für Firmen-/Imagewerbung“, so Nielsen Media Research.

Den in absoluten Zahlen stärksten Anstieg der Budgets für Imagewerbung gab es in der Kfz-Branche, die ihre Werbeaufwendungen in diesem Feld auf Jahressicht um 44 Millionen Euro auf 139 Millionen Euro erhöhte. Auf Jahressicht ist das Plus von 46,3 Prozent. Auf dem zweiten Platz rangierte die Finanzbranche, die ihren Bruttowerbedruck für Imagewerbung binnen Jahresfrist um 29 auf 166 Millionen Euro steigerte. Eine weitere Branche, die das Jahr 2010 bislang aktiv für Imagewerbung nutzte, ist das Dienstleistungsgewerbe, das seinen Bruttowerbedruck in Sachen Imagewerbung mit 41 Millionen Euro auf Jahressicht sogar um 215 Prozent verstärkte (+22 Millionen Euro). Eine gegenläufige Entwicklung zeigt sich dagegen in der Telekommunikationsbranche, die ihren  Image-Werbedruck mit einem bisherigen Volumen von 82 Millionen Euro auf Jahressicht um 14 Millionen Euro reduziert hat.

„Insgesamt jedoch zeigen die ersten Monate nach der Wirtschafts- und Finanzkrise eine Fokussierung vieler Branchen und Werbungtreibenden auf die emotionale Kundenansprache jenseits der reinen Produktwerbung, um sich neu oder wieder verstärkt kundennah am Markt zu präsentieren“, so Nielsen Media Research.

Markenkommunikation zum Online-Kundenfang


Dass Image- und Markenkommunikation Verbraucher durchaus aktivieren kann, belegt das Beispiel der Ergo Versicherungsgruppe, die in diesem Jahr in Sachen Imagewerbung eine Spitzenposition einnimmt und laut Nielsen ihren Werbedruck stärksten steigerte. So investierte der Versicherungskonzern im Juli und August jeweils sechs Millionen Euro in eine Imagekampagne, um seine Marke und neuen Claim „Versichern heißt verstehen“ bekannt zu machen. Die Kampagne zeigte sehr schnell auf der Ergo-Website Wirkung, wie der Nielsen Online-Panel NetView zeigt. „Mit dem Start der Werbekampagne im Juli wurden für diesen Monat 517.000 Nettonutzer (Unique Audience) und im August 459.000 Besucher, die mindestens einmal auf der Internetseite der Versicherungsgruppe surften, verzeichnet, während in den Vormonaten die Besucherrate teilweise noch unterhalb der von Nielsen definierten Ausweisungsgrenze rangierte“, so Nielsen Media Research.
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