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News, 27.09.2011
IfH-Umfrage
Nachhaltige Unternehmensführung immer wichtiger
Der Stellenwert sozialer und ökologischer Aspekte als kaufentscheidendes Kriterium in Deutschland wächst. Unternehmen, die in Sachen CSR bzw. Nachhaltigkeit ein negatives Bild abgeben, werden schnell von deutschen Konsumenten abgestraft, zeigt eine Verbraucherumfrage.
Erhält von deutschen Verbrauchern in Sachen Nachhaltigkeit bzw. CSR besonders gute Noten: die Bio-Lebensmittel- Marke Alnatura (Bild: Screenshot von alnatura.de)
Erhält von deutschen Verbrauchern in Sachen Nachhaltigkeit bzw. CSR besonders gute Noten: die Bio-Lebensmittel- Marke Alnatura (Bild: Screenshot von alnatura.de)
Umweltfreundliche Produkte und Herstellungsprozesse, faire Löhne, soziales Engagement, Familienfreundlichkeit – immer mehr Verbraucher hierzulande orientieren sich bei ihren Kaufentscheidungen auch an ethischen  Kriterien. Wie das Institut für Handelsforschung (IfH) berichtet, wählt bereits ein Viertel aller deutschen Konsumenten seine Einkaufsstätte auf Basis von Nachhaltigkeitsgrundsätzen aus. Auch hat gut jeder Bundesbürger (51%) schon einmal ein Unternehmen, das durch unsoziales Handeln oder durch Verstöße gegen Umweltstandards auffiel, boykottiert. Das ergab eine repräsentative Umfrage des IfH zum Thema Nachhaltigkeit unter deutschen Verbrauchern. „Nachhaltige Unternehmensführung ist für die meisten Verbraucher mittlerweile ein Hygienefaktor, der von Händlern und Produzenten erfüllt sein muss“, so das IfH.

Welchen Raum das Thema Corporate Social Responsibility (CSR), also die soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen in Deutschland mittlerweile einnimmt, zeigt auch ein weiteres Befragungsergebnis. So haben gerade einmal drei Prozent der Deutschen  von dem Begriff Nachhaltigkeit noch nie gehört. Vor zehn Jahren galt dies dem IfH zufolge noch für die meisten deutschen Konsumenten.

Dass deutsche Verbraucher die CSR-Aktivitäten von Unternehmen zunehmend aufmerksam verfolgen, belegen auch die Ergebnisse des halbjährlich laufenden CSR-Tracker des IfH, im Rahmen dessen das Institut Verbraucher zum Image verschiedenen Anbieter in Sachen CSR befragt. Am besten schneiden hierbei aktuell dem IfH nach die Unternehmen Alnature und tegut ab, am schlechtesten die Handelsketten KiK und Schlecker.

„Der Verbraucher versteht Nachhaltigkeit als ganzheitliche Unternehmensphilosophie und nicht nur als reine Sortimentsgestaltung", so Bettina Willmann, Leiterin Forschung und Konzepte am IFH in Köln. Vor dem Hintergrund der weltweiten Vernetzung der Konsumenten und nahezu unbegrenzten Kommunikationsmöglichkeiten sei es für Unternehmen daher außerordentlich wichtig, auf die Verbraucherbedürfnisse mit transparenten und authentischen Maßnahmen zu reagieren.
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