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News, 11.09.2013
IT-Sicherheit
Zu wenig Zeit und Geld für IT-Sicherheitsrichtlinien
Einer aktuellen Studie nach verfügt noch nicht mal jedes Unternehmen in Deutschland über wirksam umgesetzte IT-Sicherheitsrichtlinien.
Der immer stärkere Einsatz von mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablets im Unternehmensalltag macht IT-Sicherheitsrichtlinien umso dringlicher.
Der immer stärkere Einsatz von mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablets im Unternehmensalltag macht IT-Sicherheitsrichtlinien umso dringlicher.

Das Vorhandensein von IT-Sicherheitsrichtlinien ist für Unternehmen essentiell. In den meisten Unternehmen ist es jedoch damit nicht weit her. Das zeigt die neue Studie „Global Corporate IT Security Risks: 2013“ im Auftrag des IT-Security-Anbieters Kaspersky Lab. So beklagen weltweit sechs von zehn IT-Entscheidern (60 %), dass es für die Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Sicherheitsrichtlinien an Zeit und Geld fehlt. Auch in Deutschland kann von wirksam umgesetzten IT-Sicherheitsrichtlinien in den meisten Unternehmen keine Rede sein: Hier räumten  57 Prozent der IT-Chefs fehlende oder unzureichend umgesetzte Sicherheitsrichtlinien ein.

Besonders schlecht sieht es in Sachen IT-Sicherheitsrichtlinien in der Aus- und Weiterbildungsbranche aus. Hier sieht sich derzeit sogar nur gut ein Viertel der weltweit befragten Organisationen (28 %) für eine nachhaltige Umsetzung von IT-Sicherheitsrichtlinien gerüstet. Bei Registrierungsstellen und im Verteidigungsbereich sieht es kaum besser aus. Selbst hier verfügt gerade mal ein gutes Drittel der Befragten (34 %) über die erforderlichen Mittel, um IT-Sicherheitsrichtlinien wirksam umsetzen. „Zwei Drittel laufen somit permanent Gefahr, dass vertrauliche Informationen nach außen dringen“, so Kaspersky Lab.

IT-Sicherheitsvorfälle an der Tagesordnung - hohe Folgekosten

Die Passivität von vielen Unternehmen im Hinblick auf die Entwicklung und Umsetzung von IT-Sicherheitsrichtlinien überrascht vor allem vor dem Hintergrund, als es bei fast alle Unternehmen weltweit im vergangenen Jahr zu IT-Sicherheitsvorfällen kam. Lediglich in sieben Prozent der weltweit befragten Unternehmen gab es keine Sicherheitsvorfälle (Deutschland: 15 %).

Die Höhe der Folgeschäden von IT-Vorfällen liegt oft weit höher als die Kosten für die Implementierung wirksamer, auf die Vermeidung solcher Vorfälle ausgerichteter IT-Sicherheitsmaßnahmen. So ergab die Studie von Kaspersky Lab, dass sich die Folgekosten zielgerichteter IT-Angriffe bei Großunternehmen im Schnitt auf 1,8 Millionen Euro belaufen. Bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) sind es im Durchschnitt 70.000 Euro.

Auch wird die Höhe der Folgekosten von den Unternehmen oft noch unterschätzt. So glauben der Studie zufolge 36 Prozent der Unternehmen in Deutschland, dass die im Bereich IT-Sicherheit anfallenden Kosten höher sind als die im Schadensfall entstehenden Verluste. Im weltweiten Durchschnitt sehen dies nur 28 Prozent  der Unternehmen.

Eine englischsprachige Zusammenfassung der gesamten Studie „Global Corporate IT Security Risks: 2013“ steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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