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News, 23.02.2011
IT-Sicherheit
Mehrzahl der KMU noch ohne IT-Compliance-Strategie
Nach einer aktuellen Untersuchung haben die meisten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland beim Thema IT-Compliance noch immer erheblichen Nachholbedarf.
Vor allem Compliance-Risiken wie bspw. Verstöße gegen die Datensicherheit durch Mitarbeiter werden mehrheitlich noch unterschätzt.
Vor allem Compliance-Risiken wie bspw. Verstöße gegen die Datensicherheit durch Mitarbeiter werden mehrheitlich noch unterschätzt.

Rund zwei Drittel aller KMU in Deutschland haben keine auf Compliance-Konformität, also die Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben in puncto Datensicherheit und Datenschutz ausgerichtete IT-Strategie. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Ergebnisse eines vom Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) in Zusammenarbeit mit dem Hightech-Verband BITKOM, der DATEV, SAP und Sophos entwickelten IT-Sicherheitschecks auf Basis einer anonymen Online-Erhebung, an der bislang knapp 600 KMU in Deutschland teilgenommen haben. Danach besitzen nur 33,2 Prozent der KMU eine IT-Compliance-Strategie, in der Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien im IT-Bereich definiert sind.

Wie aus der Auswertung der ersten Umfrageergebnisse hervorgeht, steht das Thema IT-Compliance in der Mehrzahl der befragten Unternehmen mittlerweile auf der Agenda. So erklärten 69,6 Prozent der Firmen, mit einzelnen Compliance-Maßnahmen zumindest begonnen zu haben. Allerdings leiten sich die IT-Sicherheitsziele bei lediglich gut jedem fünften Unternehmen (21,5%) aus einer Analyse der allgemeinen Compliance- und Sicherheitsanforderungen ab. Auch bei der eigenen Belegschaft beugt nur eine Minderheit der Unternehmen Sicherheitsverstößen vor, demnach nur gut ein Viertel (26,7%) seine Mitarbeiter regelmäßig zu Compliance-relevanten Themen schult und informiert. Und das, obschon fast jeder Arbeitnehmer in irgendeiner Art und Weise mit Compliance in Berührung kommt und bei Compliance-Verstößen nicht nur empfindliche Geldstrafen, sondern auch erhebliche Imageschäden drohen. „Verlorenes Vertrauen kann ein Unternehmen nur langsam wieder zurückgewinnen. Daher übersteigt der Imageverlust den monetären Schaden meist deutlich“, so Sascha Pfeiffer, Principal Security Consultant beim Sicherheitshersteller Sophos.

Unternehmen, die sich ein Bild vom Status Quo ihrer IT-Sicherheit machen und zu eventuellen Sicherheitslücken produktneutrale, herstellerübergreifende Handlungsempfehlungen erhalten möchten, erhalten mit dem IT-Sicherheitscheck hierzu die Möglichkeit. Der IT-Sicherheitscheck kann hier gestartet werden.

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