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News, 14.07.2014
IT-Sicherheit
Bedrohung durch Spam und Phishing stark gestiegen
In den letzten zwölf Monaten waren knapp zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland Attacken mit Spam-Mails ausgesetzt. Damit stellte Spam die mit Abstand am häufigsten von Unternehmen registrierte externe IT-Bedrohung dar.
Seit 2011 hat sich der Anteil der von Pishing-Attacken betroffenen Unternehmen in Deutschland deutlich erhöht.
Seit 2011 hat sich der Anteil der von Pishing-Attacken betroffenen Unternehmen in Deutschland deutlich erhöht.

Spam, Malware und Phishing sind die drei häufigsten Cybergefahren, denen Unternehmen in Deutschland gegenwärtig ausgesetzt sind. Das geht aus der weltweiten Studie „IT Security Risks Survey 2014“ von Kaspersky Labs hervor. Die mit Abstand stärkste Bedrohung geht demnach von Spam-Mails aus: 64 Prozent der Unternehmen in Deutschland waren in den vergangenen zwölf Monaten davon betroffen. Zweithäufigste Angriffsform waren Attacken mit sogenannter Malware wie Würmern und Trojanern (45 %), gefolgt von Phishing-Angriffen (39 %). Damit hat sich die Sicherheitsbedrohung durch Spam und Phishing in den letzten Jahren deutlich verschärft: In der Ersthebung im Jahr 2011 war Anteil der von Spam und Phishing betroffenen Unternehmen noch zwölf Prozentpunkte niedriger gelegen.

Ein weiteres vergleichsweise häufig genanntes Sicherheitsvorkommnis war der Diebstahl mobiler Endgeräte: Mehr als jedes fünfte Unternehmen (22 %) verlor auf diesem Weg IT-Equipment wie Notebooks, Tablets und Smartphones. Fast ebenso viele hatten zudem mit Hacking-Angriffen (20 %) sowie mit sogenannten Denial of Service (DoS) beziehungsweise Distributed Denial of Service (DDoS)-Attacken (18 %) zu kämpfen. Auch in Sachen Diebstahl und Hacking hat sich die Lage seit 2011: Bei der Ersterhebung hatte lediglich rund jedes achte Unternehmen den Diebstahl mobiler IT-Geräte (13 %) beziehungsweise Hacking-Attacken (13 %) beklagt. Auch Wirtschaftsspionage und zielgerichtete Attacken waren mehr als Einzelfälle: Solche verzeichneten laut Studie immerhin 10 Prozent beziehungsweise acht Prozent der Unternehmen.

„Wirtschaftsspionage und zielgerichtete Angriffe bergen die Gefahr, dass die dadurch erlittenen Verluste gravierend ausfallen können“, so Kaspersky Labs. Bemerkenswert: In immerhin rund jedem achten Unternehmen kam es auch zum Diebstahl größerer IT-Geräte wie etwa stationärer Rechner und ähnlicher Computer-Hardware (13 %).

Wie die Studie des Weiteren ergab, ist die Gefährdungslage die verschiedenen Sicherheitsbedrohungen betreffend jedoch teils auch von der Unternehmensgröße abhängig. So sind zum Beispiel große Unternehmen mit 15 Prozent fast um die Hälfte häufiger von Wirtschaftsspionage betroffen als der Durchschnitt. Gleiches gilt für den Diebstahl mobiler Endgeräte: Hier liegt der Anteil der betroffenen Großunternehmen mit 54 Prozent sogar rund doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Lediglich bei 12 Prozent der Unternehmen ging es vollends ohne Sicherheitsvorfälle ab, zumindest was die abgefragten Gefahrenquellen angeht. Im Jahr 2013 hatte dies noch 15 Prozent der  Unternehmen angegeben.

Die Studie „IT Security Risks Survey 2014“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

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