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News, 04.04.2013
IT-Security-Studie
Unternehmen sorgen sich um Datenlecks
Fast jedes zweite Unternehmen weltweit stuft nach einer aktuellen Studie die Prävention von Datenlecks als unverzichtbar ein. Eine der wirkungsvollsten Schutzmaßnahmen gegen Datenverluste ist der Einsatz von Verschlüsselungstechnologien.
Angesichts der wachsenden Bedrohungen durch Cyberkriminelle wird die Verschlüsselung von Daten stark an Stellenwert gewinnen.
Angesichts der wachsenden Bedrohungen durch Cyberkriminelle wird die Verschlüsselung von Daten stark an Stellenwert gewinnen.

Der Verlust vertraulicher Daten kann für Unternehmen ernste Folgen haben – nicht nur rechtlich, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Je nach Art und Qualität der Datenpanne kann sogar die Unternehmensexistenz gefährdet sein. Ob  die Datenverluste versehentlich zustande kamen oder kriminelle Hintergründe haben, ist letztendlich nicht von Relevanz. Entsprechend weit verbreitet ist die Sorge unter Unternehmen, Opfer eines Datenlecks zu werden, ergab jetzt eine weltweit durchgeführte Studie von IDC im Auftrag von Kaspersky Lab. So erklärten 41 Prozent der in der Studie befragten Unternehmen, Angst vor Datenverlusten zu haben, und dass Präventionsmaßnahmen gegen Datenlecks zu den wichtigsten Prioritäten zählten. Als Schutzmaßnahme stark im Kommen, um sich gegen Datenlecks zu wappnen, ist Kaspersky nach die Datenverschlüsselung. „Laut IDC werden Verschlüsselungstechnologien immer beliebter, weil sie zu den effektivsten und zuverlässigsten Schutzmaßnahmen von Daten gehören“, so der IT-Sicherheitsanbieter.

Laut IDC sind es vor allem vier Aspekte, die für den Einsatz von Verschlüsselungstechnologien sprechen. Hierzu zählt erstens die Möglichkeit, den Zugang zu sensiblen Daten zu beschränken und diese vor unautorisiertem Zugriff zu schützen. Zweitens bietet die Verschlüsselung von Daten Schutz vor einer Infektion durch Schadprogramme, so genannter Malware, und ähnlichen Formen der Cyberkriminalität. Drittens sind die Daten über die Verschlüsselung auch gesichert, wenn Attacken bis ins Unternehmensnetzwerk vorgedrungen sind. „Attacken gegen Unternehmensinfrastrukturen und Versuche zum Datenklau werden immer anspruchsvoller“, so Kaspersky Lab. Ein vierter Punkt ist IDC zufolge, dass die Nutzung von Verschlüsselungsmethoden das Risikomanagement in Unternehmen komplettiert.

In den IT-Budgets genießen Verschlüsselungslösungen aktuell jedoch noch keine Priorität. IDC zufolge dürfte sich dies aber ändern. So gehen IDC-Analysten Kaspersky Lab zufolge davon aus, dass Verschlüsselung schon bald zu einer der am meisten nachfragten Technologien zählen wird. Danach wird der Markt für die Verschlüsselung von Arbeitsplatz-Computern bis 2016 von 556 Millionen US-Dollar (2012) um mehr als 50 Prozent auf 866 Millionen US-Dollar wachsen. Bezogen auf die Gesamtausgaben für den Schutz von Daten erwartet IDC, dass diese 2013 erstmals die Zwei-Milliarden-Dollar-Grenze überschreiten werden. 2016 dürften es laut IDC-Prognose dann mehr als drei Milliarden Dollar sein.

Eine englischsprachige Zusammenfassung der IDC-Studie “Adressing the Growth and Complexity of Information Security Concerns” ist als kostenloser Download abrufbar.

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