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News, 02.04.2008
IT
Markt für Service-orientierte Architekturen (SOA) zieht kräftig an
Einer aktuellen Studie von AMR Research zufolge gaben Organisation, die auf Service-orientierte Architekturen (SOA) setzen, im Jahr 2007 durchschnittlich 1,4 Millionen Dollar für entsprechende Software und Services aus. Den heutigen Marktführern im SOA-Markt sitzt jedoch neue Konkurrenz im Nacken.
Die Zahl der Organisationen, die in SOA-Projekte investierten, hat sich 2007 mehr als verdoppelt. Das zeigen die Ergebnisse des “The SOA Spending Report 2007-2008”, im Rahmen dessen Marktforscher von AMR Research 405 Unternehmen verschiedener Branchen aus China, Deutschland und den USA befragt haben. Für die Entwicklung service-orientierter Architekturen stellen vier von zehn Befragten (43%) demnach jährlich über 500.000 Dollar bereit.

Wie aus der Umfrage hervorgeht, sind die Motive und das Ausmaß des SOA-Engagements in den untersuchten Branchen sehr unterschiedlich. So habe eine weitergehende Analyse nach Auskunft von Ian Finley, Forschungsdirektor bei ARM-Research, zwar ergeben, dass sich in der Finanz- und Versicherungsbranche zwar ein deutlich geringerer Prozentsatz an Organisationen in SOA-Projekten engagiere, deren Investitionsvolumen im Durchschnitt deutlich höher sei als bei Unternehmen anderer Branchen.

Als Motive für die Entwicklung service-orientierter Architekturen nennt rund ein Fünftel der befragten Unternehmen das Ziel, Investitionen kostengünstiger, schneller und mit weniger Risiko an veränderte Bedingungen anpassen zu können. 18 Prozent erhoffen sich hingegen durch SOA individuelle Projektanforderungen besser erfüllen zu können, und weitere 17 Prozent durch eine Wiederverwendung der Software-Services eine Reduzierung ihrer IT-Kosten.

Während Hersteller für SOA immer wieder das Argument anführten, dass einmal entwickelte Services wiederverwenden ließen (Reuse) und damit Kosteneinsparungsaspekte begründen, zeigt sich in der Praxis laut Ian Finley häufig ein anderes Bild, weil sich der Programmcode aus Projekt A häufig nicht auf andere Projekte übertragen lasse. So werde ein großer Teil der eingesetzten Gelder ihm zufolge oft verschwendet. Auch wüssten viele Unternehmen nicht genau, warum sie überhaupt in SOA investierten.

Für die Zukunft prognostiziert der AMR-Experte weitreichende Veränderungen im SOA-Markt, der laut Finley von Kundenseite und deren Bedürfnisse neu definiert werde. Sollten die heutigen Marktführer im SOA-Markt sich nicht bewegen, werden die Applikationshersteller und Systemintegratoren die Vormachtstellung übernehmen, da diese besser in der Lage seien, Business-Resulte darzustellen und zu liefern.

Quelle: AMR-Research

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