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News, 24.07.2008
IT
Deutsche Wirtschaft baut auf Web 2.0
Laut einer aktuellen BITKOM-Studie gewinnen Web 2.0-Technologien für die deutsche Wirtschaft immer stärker an Bedeutung. So gehört die Nutzung von Web 2.0-Anwendungen wie Weblogs oder Wikis in den meisten deutscher Unternehmen heute schon zum Alltag.
Das Web 2.0 ist weiter auf dem Vormarsch: Mehr als die Hälfte der deutschen Firmen haben Weblogs, Wikis oder soziale Netzwerke derzeit schon im Einsatz. 60 Prozent wollen ihre Web 2.0-Engagement noch weiter ausbauen. Auch glauben mehr als acht von zehn befragten Firmen, dass Web 2.0-Technologien in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden. Das geht aus einer aktuellen Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hervor, für die der Branchenverband in Zusammenarbeit mit Oracle über 400 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen befragt hat.

Nachdem sich die Nutzung von Weblogs, Wikis und Co. lange Zeit auf den Privatbereich beschränkte, hat das Web 2.0 inzwischen auch die Unternehmenswelt erobert und erhöht die Produktivität von Unternehmen. „Die ursprünglich im privaten Bereich eingesetzten neuen Technologien wie Blogs haben den Sprung in die Unternehmen geschafft – in aller Regel verläuft der Weg in die andere Richtung“, erklärt BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. In den Firmen besonders weit verbreitet sind sogenannte Wikis, innerhalb derer Mitarbeiter, Partner oder Kunden spezielle Inhalte online einstellen, lesen und weiterentwickeln können. Durch die Einrichtung von Web-Communitys in Unternehmen lassen sich schnell spezialisierte Ansprechpartner für besondere Aufgaben und Problemstellungen finden. Das vereinfacht die Zusammenarbeit auch über Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg. Blogs bieten die Möglichkeit, Arbeitsprozesse zu dokumentieren und transparent zu gestalten.

Allen Web 2.0-Technologien gemein ist das Prinzip der Selbstorganisation. Unternehmen können Informationen schneller und einfacher recherchieren und somit besser auf neue Markttrends reagieren. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Mitarbeiter setzen sich aktiv mit der Unternehmens-IT auseinander. „Gerade jüngere, technikaffine Mitarbeiter erwarten Kommunikations- und Kollaborationsformen, die sie aus ihrem Umfeld kennen“, sagt Scheer. Wie aus der Studie hervorgeht, haben zwei Drittel der Unternehmen, die bislang Web 2.0-Technologien wie Blogs und Wikis nutzen, damit positive Erfahrungen gesammelt. „In der Studie wurde auch deutlich, welche Gründe im Einzelfall gegen eine Einführung von Web-2.0-Anwendungen sprechen. So ist in einigen Unternehmen der Nutzen unklar“, erklärt der Branchenverband. Zudem würden Sicherheitsrisiken und ein zu hoher Aufwand befürchtet.

Quelle: Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)

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