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News, 14.05.2008
IT-Beschaffung
Kosten sparen durch gebrauchte Hardware
Neue Soft- und Hardware geht ins Geld. Entsprechend werden selbst dringend notwendige IT-Investitionen häufig nach hinten verschoben. Die Möglichkeit indes, gebrauchte Hardware zu beziehen, kommt vielen Firmen gar nicht in den Sinn. Dabei ist Hardware aus zweiter Hand erheblich günstiger und nicht minder zuverlässig.
Geht es nach Peter Bundgaard, Vorstand der auf die Ausmusterung und die Wiedervermarktung gebrauchter Hardware spezialisierten ergoTrade AG, muss Hardware, um ihren Sinn und Nutzen zu erfüllen, nicht immer neu sein: »Neugeräte nur, wenn man neueste Technologie braucht«, so seine Empfehlung gegenüber dem Praxismagazin für CIOs und IT-Manager „Informationweek“. Bei Matthias Zimmermann, EDV-Leiter der Bombastus-Werke AG, einem Hersteller für Naturheilmittel, trifft Bundgaard mit seiner Empfehlung voll ins Schwarze: »Neue Rechner sind häufig überteuert. Gebrauchte gehen nicht häufiger kaputt als neue, sie sind sogar sehr robust. Und viel günstiger.“ Eine Erkenntnis, die sich auch in der IT-Einkaufspolitik des Unternehmens niederschlägt, wonach die Bobastus-Werke mittlerweile rund die Hälfte ihrer Client-Rechner gebraucht beziehen.

Die Preisvorteile bei gebrauchter Hardware sind immens. So koste der Informationweek zufolge ein Lifebook E von Fujitsu-Siemens beim Online-Ableger der ergoTrade AG xsellent.com rund 250 Euro plus Mehrwertsteuer. Neugeräte der größeren Gerätetypen hingegen kosten mehr als 1.500 Euro und sind rund sechsmal teurer. Und auch das Risiko, dass gebrauchte Hardware zu früh den Geist aufgibt, scheint nur gering: »Die Systeme halten fünf bis sechs Jahre«, so Peter Bundgaard. Zudem können Kunden für 49 Euro zwei Jahre Zusatzgarantie bekommen. Da jedoch die Geräte so genannter Remarketer häufig von Leasingfirmen oder auch aus überdimensionierten Projektbeständen stammten und darüber hinaus neu eingehende Ware laut Informationweek üblicherweise geprüft und sortiert würde, brauchten sich Unternehmen um Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Systeme im Allgemeinen kaum zu sorgen.

Wilfried Kramer, Kundenbetreuer bei NHR (Network Hardware Resale), einem auf gebrauchte Cisco-Komponenten spezialisierten Wiederverkäufer, nennt ein weiteren Vorteil, der für den Second-Hand-Markt spricht, demzufolge Remarketer sofort liefern könnten. „Bei Cisco dauern Geräte-Nachbestellungen häufig acht bis zwölf Wochen“, berichtet Kramer gegenüber der Informationweek. Darüber hinaus kämen Sekundärnetze mit Gebraucht-Hardware bis zu drei Vierteln billiger, ohne dass der Kunde Abstriche beim Support machen müsse. So könnten Kunden Support-Verträge über eine Dauer von bis zu fünf Jahren abschließen. Laut Kramer bevorzugen die meisten jedoch ein Jahr.

Quelle: Informationweek

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