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Pressemitteilung

IP-Management Award 2011

Mit nur einem Punkt Vorsprung errang das Familienunternehmen Karl Storz Endoskope aus Tuttlingen die vom Fraunhofer IAO jährlich ausgeschriebene Auszeichnung für hervorragendes IP-Management ++ Gewinner überzeugte auf den Gebieten Patentierung, Marken- und Design-Politik
(PM) Stuttgart , 15.04.2011 - Mehr als 50 Unternehmen kämpften dieses Jahr um den begehrten IP-Management-Award 2011 des Fraunhofer IAO. Nur die innovativsten davon kamen in die engere Auswahl der Jury. Ausschlaggebend für die Bewertung waren sowohl die Qualität des IP-Managements als auch die Wirkung konkreter IP-Maßnahmen innerhalb der letzten fünf bis acht Jahre.

Die besten Kandidaten mussten Fragen zu Themen rund um ihr IP-Management beantworten: vom Überwachungs- und Verteidigungssystem, über Forschungs-Netzwerke, Erfindungsbewertungs- und Evaluierungssysteme, die Einbindung der IP- in die Firmenpolitik bis hin zur Rolle von IP bei der Entwicklung des Geschäfts. Um die Kenntnisse über das Unternehmen weiter zu vertiefen, führte die Jury darüber hinaus Interviews mit den jeweiligen IP-Leitern. Die Sieger überzeugten allesamt durch ihr hervorragendes IP-Management und wiesen nur geringfügige Schwächen auf.

Mit der Firma Karl Storz Endoskope setzte sich ein Familienunternehmen aus Tuttlingen durch, das im Gebiet der medizinischen Operationstechnik jahrzehntelang bei vielen Geräten den »Goldstandard« vorgab. Gezwungen durch die starke Konkurrenz »im Ländle« verstärkte Storz in den letzten Jahren seine Anstrengungen auf den Gebieten der Patentierung sowie der Marken- und Design-Politik und kaufte im »Patentmarkt « unternehmensrelevante Technologien zu. Aufgrund dieser und anderer guter Erfahrungen mit zugekauften Technologien prüft Storz laufend von außen angebotene Neuigkeiten und kooperiert europaweit mit vielen Universitäten und ihren Kliniken.

Der zweite Platz ging an die Firma Multivac, einem Spezialisten für Verpackungslösungen und -maschinen, der eine Strategie zur aktiven Förderung der Erfinder und Entwickler in den eigenen Betrieben entwickelt hat. Den dritten Platz sicherte sich die internationale Unternehmensgruppe Miba aus Österreich, die zwar nur ein rundes Dutzend von Anmeldungen jährlich tätigt, diese aber durch ihre regelmäßige »Patentrunde« evaluiert und veredelt.

Die Jury setzte sich zusammen aus dem Leiter der Informationsdienste für die Öffentlichkeit des DPMA, Hubert Rothe, dem bekannten Autor und Patentanwalt Prof. Helge Cohausz sowie dem ehemaligen Leiter des Bosch-Patentwesens Herrn Dr. Bertram Huber und drei Fraunhofer IP-Experten. Die Preisverleihung durch das Team der Juroren fand am 21. März auf der Messe »Patente 2011« in München statt.
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