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News, 02.07.2013
Steigende Verbraucherpreise
Teure Lebensmittel treiben weiter Inflation
Die Verbraucherpreise sind im Juni in Deutschland binnen Jahresfrist so stark gestiegen wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Größter Teuerungstreiber waren Nahrungsmittel. Aber auch die Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe zogen deutlich an.
Kräftig nach oben ging es mit den Preisen zuletzt vor allem bei Obst und Gemüse (Jahresteuerung im Mai:+ 9,2 bzw. 12,1 %), aber auch bei Fleisch und Fleischwaren (+ 5,6 %)
Kräftig nach oben ging es mit den Preisen zuletzt vor allem bei Obst und Gemüse (Jahresteuerung im Mai:+ 9,2 bzw. 12,1 %), aber auch bei Fleisch und Fleischwaren (+ 5,6 %)
Vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge mussten deutsche Verbraucher für Waren und Dienstleistungen im Juni 1,8 Prozent mehr zahlen als im Mai. Damit sich hat sich die Inflation in Deutschland nach dem Tief im April, als die Jahresteuerungsrate lediglich bei 1,2 Prozent gelegen war, den zweiten Monat in Folge verstärkt (Mai: +1,5 %). Volkswirte hatten Medienberichten zufolge lediglich mit einem Anstieg der Verbraucherpreise binnen Jahresfrist um 1,7 Prozent gerechnet. Gegenüber Mai erhöhten sich Preise dagegen nur im Schnitt um 0,1 Prozent.

Grund für Anstieg der Jahresteuerungsrate im Juni waren wie bereits in beiden Vormonaten kräftig gestiegene Nahrungsmittelpreise. So mussten Verbraucher für Lebensmittel im Juni vorläufigen Berechnungen zufolge durchschnittlich 5,4 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Damit blieb die Jahresteuerungsrate, nachdem sie zuvor drei Monate in Folge gestiegen war, gegenüber Mai konstant (ebenfalls 5,4 %).

Deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten Deutschlands Privathaushalte auch für Haushaltsenergie sowie Benzin und Diesel. Hier verstärkte sich die Jahresteuerung von 1,6 Prozent im Mai um fast das Doppelte auf durchschnittlich 3,0 Prozent. Dienstleistungen verteuerten sich auf Jahressicht dagegen lediglich im Schnitt um 1,6 Prozent (darunter Mieten: +1,3 %). Auch hier der Preisauftrieb jedoch verstärkt: Im April waren die Dienstleistungspreise lediglich 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen, im Mai waren es 1,4 Prozent gewesen. Waren verteuerten sich im Juni über alle Warengruppen hinweg im Schnitt um 2,3 Prozent und damit ebenfalls stärker als in den Monaten zuvor (April: 1,5 %; Mai: 1,9 %).

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im Juni 2013 voraussichtlich um 1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Gegenüber Mai 2013 steigt er voraussichtlich um 0,1 %. Die endgültigen Juni-Ergebnisse will das Statistikamt am 10. Juli veröffentlichen.
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