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News, 09.05.2012
Deutlicher Anstieg der Produktion
Deutsche Wirtschaft macht Dampf
Die deutsche Wirtschaft hat im März ihre Produktion überraschend deutlich ausgeweitet. Im Bauhauptgewerbe legte die Erzeugung sogar um fast ein Drittel zu. Aber auch die Industrie erhöhte ihren Ausstoß deutlich.
In der Industrie erhöhte sich die Produktion in allen drei Segmenten. Die stärkste Produktionsausweitung gab es in der Konsumgüterindustrie.
In der Industrie erhöhte sich die Produktion in allen drei Segmenten. Die stärkste Produktionsausweitung gab es in der Konsumgüterindustrie.

Das Produzierende Gewerbe in Deutschland erhöht die Schlagfrequenz: Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) berichtet, stieg im März die Produktion in Deutschland gegenüber Februar preis-, kalender- und saisonbereinigt um 2,8 Prozent. Eine stärkere Produktionsausweitung gab es in Deutschland zuletzt im Juli 2011. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hatten Ökonomen lediglich mit einem Anstieg der Produktion um 0,8 Prozent gerechnet. Die Gründe für die unerwartet starke Produktionsausweitung sieht das BWMi zum einen in Nachholeffekten infolge ders witterungsbedingten Produktionsrückgangs im Winter und zum anderen darin, dass die industrielle Aktivität in Deutschland wieder spürbar Fahrt aufnehme. „Damit haben sich die weiteren Aussichten für die Industriekonjunktur merklich verbessert“, so das Ministerium. Im Februar hatte sich der industrielle Ausstoß der deutschen Wirtschaft noch - deutlich aufwärts revidiert - um 0,3 Prozent auf Monatssicht verringert. 

Die Produktionsausweitungen erstreckten sich im März laut Ministerium über die gesamte deutsche Industrie. Am stärksten steigerte die Konsumgüterindustrie die Produktion mit Ausstoßplus gegenüber Februar von 3,0 Prozent. Auch bei den Investitionsgüterproduzenten stieg der Ausstoß deutlich um 2,0 Prozent. In der Vorleistungsgüterindustrie stand ebenfalls ein leichtes Plus von 0,3 Prozent zu Buche. Mit Abstand den stärksten Produktionszuwachs wies allerdings im das Baugewerbe aus, dessen Ausstoß sich auf Monatssicht um 30,7 Prozent erhöhte. „Der witterungsbedingte Produktionseinbruch im Februar konnte damit mehr als ausgeglichen werden“, so das Wirtschaftsministerium.

Auch auf Zweimonatssicht erhöhte sich die Produktion in Deutschland deutlich. So lag der Produktionsausstoß im Zeitraum Februar/März preis-, kalender- und saisonbereinigt insgesamt 1,7 Prozent über dem Niveau der Monate Dezember/Januar.  Dabei stand einem Anstieg der Erzeugungsleistung in der Industrie um 1,4 Prozent ein Rückgang im Bauhauptgewerbe (-1,9%) gegenüber. Von den industriellen Hauptgruppen wiesen auf Zweimonatssicht vor allem die Investitionsgüterproduzenten einen höheren Ausstoß aus mit einem Plus von 3,4 Prozent aus, während sich die Produktion von Vorleistungsgütern in diesem Zeitraum nur minimal um 0,3 Prozent erhöhte. Die Konsumgüterproduktion weist im Zweimonatsvergleich dagegen einen leichten Rückgang aus (-0,5%). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich die Produktion in Deutschland arbeitstäglich bereinigt im Februar/März um 0,8 Prozent. Das gesamte erste Quartal betreffend blieb das Produktionsniveau konstant (+0,0% gegenüber Vorquartal).

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