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News, 20.08.2014
Steigende Online-Budgets
ITK-Unternehmen forcieren Online-Marketing
Die Kommunikationsbudgets von Unternehmen aus der IT- und Kommunikationstechnologie (ITK)-Branche verlagern sich mehr und mehr ins Internet: Nach einer Erhebung werden deutsche ITK-Unternehmen im laufenden Jahr im Schnitt bereits ein knappes Drittel des gesamten Kommunikationsetats auf Online-Marketing verwenden.
Im Online-Marketing bei ITK-Unternehmen u.a. von weiter wachsender Bedeutung: die PR-Arbeit im Social Web, allen voran der Dialog mit den Zielgruppen in Facebook, Twitter, Google+ & Co.
Im Online-Marketing bei ITK-Unternehmen u.a. von weiter wachsender Bedeutung: die PR-Arbeit im Social Web, allen voran der Dialog mit den Zielgruppen in Facebook, Twitter, Google+ & Co.
Die deutsche ITK-Wirtschaft erhöht den Werbedruck und setzt dabei verstärkt auf digitale Medien. Das geht aus einer Befragung des Hightech-Verbandes BITKOM unter Entscheidern von ITK-Anbietern in Deutschland hervor. Danach plant 2014 jedes Unternehmen durchschnittlich fünf Prozent vom Jahresumsatz für Kommunikationsmaßnahmen auszugeben. Im Vorjahr waren es im Schnitt nur 4,2 Prozent vom Umsatz gewesen, die in Werbung, PR & Co. geflossen waren. Bei den ITK-Anbietern aus dem Mittelstand belaufen sich die Kommunikationsetats in diesem Jahr im Schnitt sogar auf sechs Prozent des geplanten Jahresumsatzes. Dabei setzt sich der Trend von Off- zu Online-Kommunikationsmaßnahmen fort. So wird in diesem Jahr fast jeder dritte Euro der geplanten Kommunikationsausgaben (30 %) in digitale Medien fließen. 2013 hatten die Etats für Online-Marketing im Schnitt nur 24 Prozent der gesamten Kommunikationsausgaben ausgemacht.

Bedeutung von Social Media Marketing nimmt zu


Befragt nach den Schwerpunkten im Online-Marketing stehen Web 2.0 Anwendungen wie Blogs auf der Agenda ganz oben. Fast sechs von zehn befragten ITK-Betrieben (56 %) planen hierin mehr zu investieren als im letzten Jahr. Weitere Bereiche, in denen ebenfalls mehr als die Hälfte höhere Investitionen und Mehrausgaben vorhat, sind die eigene Corporate Website (54 %), die Produktion von Video- und Audio-Beiträgen (54 %), das Social Media Marketing wie etwa die Kommunikation in Social Networks (53 %) sowie das Suchmaschinenmarketing (52 %). Was klassische Online-Werbung angeht, hält das Gros der ITK-Anbieter dagegen die Etats des letzten Jahres offenbar für hoch genug: Hier will nur gut ein Drittel (35 %) mehr  investieren. Den Online-Kommunikationsetat zurückzufahren plant jedoch nur eine kleine Minderheit. Dabei vom Rotstift betroffen: Web 2.0-Anwendungen und Corporate Website (Kürzungen bei jeweils 6 % der Firmen) sowie das Engagement im Social Web (2 %).

„Wir sehen eine deutliche Verschiebung bei den Marketing-Ausgaben hin zum Online-Marketing. Dabei geht es vor allem um Dialog und Interaktion mit den Kunden. Banner und Suchmaschinenmarketing reichen heute nicht mehr aus“, so BITKOM-Marketingexperte Markus Altvater.

Print-Werbung und -PR verliert an Stellenwert


Den größten Anteil an den Kommunikationsausgaben der ITK-Anbieter machen insgesamt betrachtet weiter Messen und Events aus. Auf sie entfällt ein gutes Drittel der gesamten Kommunikationsaufwendungen (35 %). Ein Bedeutungsrückgang ist hier nicht in Sicht, demnach zwei Drittel der befragten Unternehmen (66 %) in Sachen Messebeteiligung mit eigenem Stand mit gleichbleibenden Budgets rechnen und immerhin rund jeder fünfte ITK-Anbieter (19 %) sein Engagement in diesem Bereich sogar verstärken möchte. Für Gemeinschafts- und Partnerstände wollen 60 Prozent im kommenden Geschäftsjahr ebenso viel investieren wie 2014 und 28 Prozent der ITK-Anbieter mehr ausgeben als in diesem Jahr. Auf Direktmarketing entfallen 17 Prozent der Kommunikationsausgaben. Damit gibt die Branche erstmals mehr für Direktmarketing aus als für Kommunikationsmaßnahmen im Print-Bereich, also Werbung und PR in Zeitungen und Fachzeitschriften oder auch in Form von Flyern und Broschüren: Sie werden 2014 nur noch 13 Prozent der Kommunikationsaufwendungen ausmachen. Weitere drei Prozent der Werbeausgaben entfallen auf Marktforschung und zwei Prozent auf sonstige Kommunikationsmaßnahmen wie Radio- und Außenwerbung.
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