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News, 15.02.2012
Handy-Zeitenwende
Europa im Smartphone-Fieber
Der Absatz von Smartphones in Europa explodiert: Laut GfK entschied sich im Dezember letzten Jahres europaweit fast jeder zweite Käufer eines Handys für ein Smartphone. In Deutschland wird das Smartphone, wie der BITKOM mitteilt, bereits in diesem Jahr beim Handy-Erwerb die erste Wahl sein.
Infolge des Smartphone-Booms überschritt das über Mobilfunknetze übetragene Datenvolumen erstmals in Deutschland die Marke von 100 Millionen Gigabyte.
Infolge des Smartphone-Booms überschritt das über Mobilfunknetze übetragene Datenvolumen erstmals in Deutschland die Marke von 100 Millionen Gigabyte.
Das Smartphone läuft dem Handy immer mehr den Rang ab. Wie die Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK) berichtet, ist der Smartphones-Absatz in Europa im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 67 Prozent nach oben geschnellt. Damit stieg der Smartphone-Absatz um rund 20-fache stärker als der Handy-Absatz insgesamt, der mit insgesamt rund 258 Millionen verkauften Mobiltelefonen nur ein Absatzplus von 3,3 Prozent auswies. Das geht aus dem weltweiten GfK-Handelspanel hervor, für den das Marktforschungsunternehmen regelmäßig auch Daten aus der Mobilfunk- und Festnetzsparte erfasst. Entsprechend stark erhöhte sich der Smartphone-Anteil am gesamten Handy-Absatz: Während 2010 noch nur gut jedes fünfte verkaufte Handy in Europa (22%) ein Smartphone war, entfiel 2011 im Jahresschnitt bereits mehr als ein Drittel aller europaweit verkauften Handys auf das Smartphone-Segment (36%). Im Dezember 2011 betrug der Smartphone-Anteil am europäischen Mobiltelefon-Gesamtabsatz laut GfK sogar schon 45 Prozent.

Größter Absatzmarkt für Smartphones ist derzeit Großbritannien. Mehr als 17 Prozent aller europaweit verkauften Smartphones werden aktuell der GfK nach hier verkauft.  Auf den weiteren Plätzen folgten Deutschland, Österreich und die Schweiz mit einem Anteil von zusammen 16 Prozent. Im Durchschnitt mussten Verbraucher in Europa für ein Mobiltelefon 2011 laut Handelspanel 200 Euro zahlen und damit acht Prozent mehr als im Jahr zuvor. In diesem Kontext erwartet die GfK, dass von den weltweiten Umsätzen im Markt für digitale Endgeräte (Mobiltelefone, LCD-Fernseher, Computer, Digitalkameras, Tablets, Bürogeräte etc.) im Jahr 2012 etwa 22 Prozent allein auf den Verkauf von Smartphones zurückgehen werden. Damit würde sich der Smartphone-Umsatzanteil am Gesamtumsatz mit digitalen Endgeräten binnen Jahresfrist um vier Prozentpunkte erhöhen.

Smartphone-Boom setzt sich 2012 in Deutschland fort

In Deutschland schnellte der Smartphone-Absatz 2011 gegenüber Vorjahr laut GfK sogar um 88 Prozent auf 14,6 Millionen verkaufte Geräte nach oben. Und ein Ende des Smartphone-Booms ist nicht in Sicht. So erwartet der Hightech-Branchenverband BITKOM in einer aktuellen Prognose, dass sich der Absatz von Smartphones im laufenden Jahr um weitere 35 Prozent erhöhen und der Umsatz mit den mobilen Touchscreen-basierten Alleskönnern um 23 Prozent auf etwa fünf Milliarden Euro steigen wird. Die Gesamtzahl der in Deutschland verkauften Mobiltelefone dürfte nach Schätzung des Verbands 2012 um 5,5 Prozent auf 28,9 Millionen steigen. Dem Verband zufolge werde damit mehr als jedes zweite in Deutschland verkaufte Mobiltelefon (55%) ein Smartphone sein. Der Smartphone-Umsatzanteil am Gesamtumsatz mit Handys dürfte sich in diesem Jahr dem BITKOM nach sogar auf 76 Prozent erhöhen. „Smartphones leiten eine Zeitwende im Mobilfunkmarkt ein“, so BITKOM-Präsidiumsmitglied Friedrich Joussen.
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