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Handwerker mit ZIM-Förderung schneller am Markt

Handwerkbetriebe mit eigenen Innovationen nutzen nur sporadisch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Darauf verweist das ZIM-Management in Berlin drei Jahre nach dem Start des Förderprogramms für KMU in einer Zwischenbilanz.
(PM) Berlin, 02.08.2011 - Laut Zim-Management wurden seit Sommer 2008 fast 15.000 Projektanträge zur Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bewilligt; der Bund stellt dafür annähernd 2 Mrd. Euro bereit. „Manche Unternehmen wissen noch gar nicht, dass Mittelständler bis 250 Mitarbeiter ohne Technologie- und Brancheneinschränkung antragsberechtigt sind – aber auch deutlich kleinere Unternehmen und Handwerksbetriebe“, erläutert EuroNorm-Geschäftsführerin Claudia Herrmann-Koitz. EuroNorm ist ein Projektträger des ZIM-Programms, das wegen der einfachen, jederzeit möglichen Antragstellung und des schnellen Bewilligungsverfahrens besonders gefragt ist. Ihre Empfehlung: Vor der offiziellen Antragstellung eine Skizze einreichen und sich ggf. über die Hotline 030 970 03 -043 kostenfrei beraten lassen.

Innovation ohne ZIM undenkbar

Durch Zuschüsse auf den vorwettbewerblichen Projektaufwand lässt sich das finanzielle und wirtschaftliche Risiko der Innovationsentwicklung eingrenzen. Das war auch für den Tischlereibetrieb Domini Design GmbH Anlass, für die Systementwicklung „Moboxo“ Fördermittel zu beantragen. Mit seiner patentierten Neuentwicklung zum Thema „mobiles Büro“ vereinigt der familiengeführte Handwerksbetrieb aus Kirchdorf am Inn Koffer und Schublade zugleich. Die neuartige Kombination von Klapp- und Schubmechanismen samt Vorrichtung für das schnelle und sichere Anbringen an Möbeln sowie die Möglichkeit, beliebig große Modulgruppen zu bilden, sind Kern des Systems. Geschäftsführer Hans Entholzner betont: „Ohne ZIM-Hilfe, speziell den Personalkostenzuschuss, hätten wir das nicht geschafft.“

„Moboxo“ soll helfen, die Arbeitsorganisation zu modernisieren. Anwendungsbereiche gibt es überall, wo besonders hohe Mobilitätsansprüche bestehen, ein häufiger Wechsel von Transport und Unterbringung der Arbeitsmittel stattfindet, etwa bei Vertretern, Architekten, Unternehmern oder Menschen mit wechselnden Tätigkeitsplätzen. Während Moboxo-Entwickler Entholzner ZIM-SOLO (einzelbetriebliche Förderung) nutzte und von EuroNorm betreut wurde, setzte der Mönchengladbacher Bauhandwerker Karl-Heinz Müller bei seiner Innovation auf die Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein. Forschungskooperationen wie diese werden durch ZIM-KOOP unterstützt; Projektträger ist die AiF Projekt GmbH in Berlin. Im Ergebnis wurde ein zusammenklappbares und kabelloses Nivelliergerät für das Aufbringen von Trockenestrich entwickelt: Estrobot. Die ebenfalls patentierte Neuerung verfügt über elektromechanische Komponenten, die per Akku betrieben werden. Den Tip, zum Implementierung dieser Bauteile Wissenschaftler ins Boot zu holen, hatte Firmenchef Müller vom Innovationsberater der Handwerkskammer bekommen.

Anforderungen übersichtlich, Spielregeln einfach

KMU, also auch Handwerksfirmen, die sich für das in Europa einzigartige Programm zur Unterstützung vorwettbewerblicher Innovationsvorhaben interessieren, sollten ihre Gründungsphase abgeschlossen haben und über ein geordnetes Rechnungswesen verfügen. Laut EuroNorm müsse bei der Antragstellung zudem nachgewiesen werden, dass das Unternehmen zur erfolgreichen Durchführung des Projektes und zur Umsetzung der Ergebnisse über ausreichend qualifiziertes wissenschaftlich-technisches Personal verfügt.
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